Aufstieg in die Bundesliga Union verliert und lässt den HSV hoffen

Der HSV patzte, Paderborn patzte - und auch der direkte Konkurrent Berlin hat im Aufstiegskampf gegen Darmstadt eine Niederlage hinnehmen müssen. Der MSV kann noch auf die Relegation hoffen.

Darmstadts Tobias Kempe (links) und Berlins Grischa Prömel
DPA

Darmstadts Tobias Kempe (links) und Berlins Grischa Prömel


Darmstadt 98 - Union Berlin 2:1 (0:0)

Berlin hätte am 32. Spieltag der lachende Dritte im Aufstiegskampf der 2. Liga sein können. Doch Union konnte aus den Niederlagen von HSV und Paderborn keinen Nutzen ziehen. Durch das 1:2 im Auswärtsspiel gegen Darmstadt bleibt das Team von Urs Fischer Tabellendritter, punktgleich mit dem Vierten HSV (53 Zähler). Paderborn liegt mit einem Punkt Vorsprung auf Platz zwei.

Union ging mit derselben Startelf in die Partie, die einen Spieltag zuvor den HSV besiegt hatte. Sie hatten die erste Hälfte unter Kontrolle, mehr Torschüsse (10:3) und einen Pfostentreffer nach Freistoß durch Robert Zulj (33. Minute). Genutzt hat das wenig. Direkt nach Wiederanpfiff versuchte es Sebastian Andersson mit dem rechten Fuß aus der Strafraummitte erneut für Berlin, doch Darmstadts Keeper Daniel Heuer Fernandes parierte. Nur eine Minute später traf stattdessen Yannick Stark für die Gastgeber (49.), Mathias Wittek legte nach (77.). Union gelang durch Andersson noch der Anschlusstreffer (87.).

Holstein Kiel - MSV Duisburg 0:2 (0:0)

Der MSV hat seine Chance auf den Relegationsplatz gewahrt. Mit den drei Punkten aus Kiel verkürzt der Tabellenletzte den Abstand auf den 16. aus Ingolstadt auf vier Punkte. Für die Duisburger Treffer sorgten Joseph-Claude Gyau (55.) und Tim Albutat (68.). Kiel hat sich endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet.

Jahn Regensburg - Erzgebirge Aue 1:3 (0:0)

Erzgebirge Aue hat den Klassenerhalt vorzeitig sicher. Mit dem Sieg in Regensburg beenden die Sachsen den Spieltag mit 39 Punkten auf dem zwölften Platz - und können nicht mehr auf den Relegationsrang zurückfallen.

Dass die Regensburger ab der 50. Minute zu Zehnt auf dem Platz standen (Gelb-Rot für Jann George), machten sich die Gäste zunutze: Pascal Testroet (52.) brachte Aue nach dem Freistoß in Führung. Regensburg reagierte umgehend und erzielte durch Sargis Adamyan (56.) den Ausgleich. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung verwandelte Dimitrij Nazarov einen Strafstoß (61.) mit der ersten Ballberührung zum 2:1. Philipp Riese legte in der Nachspielzeit nach (90.+1).

ngo



insgesamt 26 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
spon_2937981 05.05.2019
1.
Was für ein unfassbares Schneckenrennen um den Aufstieg. Nicht zu glauben, dass der HSV noch alle Chancen hat.
skeptikerjörg 05.05.2019
2. Schneckenrennen geht weiter
Warum will eigentlich niemand außer dem 1. FC Köln aufsteigen? Paderborn und Union haben die Chance, den HSV abzuhängen, nachdem der schon so viele Punkte liegen lassen hat. Aber beide patzen auch. Scheinbar Angst vor dem Erfolg oder vor der Klotür in die Hose gepinkelt. Lange war es nicht so einfach, aufzusteigen.
Ralf1234 05.05.2019
3. Wettmafia ?
So langsam glaube ich die haben ihre Finger im Spiel. Keine von den vorderplatzierten Mannschaften gewinnt ( ob Köln es schafft ???) Die Aufsteiger dieses Jahr werden sicherlich keine Bereicherung für die 1.Bundesliga
kopi4 05.05.2019
4.
Der neue Trainer in Köln scheint ein Magier zu sein.Das ihm aufgetragene Ziel,den Aufstieg fix zu machen, hat er wohl erfüllt ohne selbst aktiv zu werden. Köln darf jetzt alle Spiele verlieren, wenn Union nicht 2x 6:0 gewinnt reicht es trotzdem. Ach ja, auch der HSV hätte in diesem Fall mit 2 Siegen a 16:0 die Chance noch an Köln vorbeizuziehen...
hileute 05.05.2019
5. Unglaubliches Elend
ich fühle mich an die letzten Jahre erinnert wo ich ewig vergeblich aufs scheitern vom HSV gewartet habe. Hoffentlich gewinnt Paderborn, was Union macht ist mir egal, wichtig ist nur das der HSV nicht aufsteigt
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.