2. Bundesliga Stuttgart übernimmt die Tabellenführung

Der VfB Stuttgart hat gegen den Karlsruher SC gewonnen und den bisherigen Spitzenreiter Hannover 96 überholt. Zwischendurch drohte ein Spielabbruch, weil KSC-Fans im Gästeblock Leuchtraketen abfeuerten.

Takuma Asano (r.)
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Takuma Asano (r.)


VfB Stuttgart - Karlsruher SC 2:0 (1:0)

Der VfB Stuttgart hat das baden-württembergische Derby gegen den Karlsruher SC 2:0 gewonnen. Durch den Sieg zog das Team von Coach Hannes Wolf wieder an Hannover 96 vorbei und ist Tabellenführer. Stuttgart ging gegen den KSC mit dem neuen Cheftrainer Marc-Patrick Meister durch einen Treffer von Takumo Asano in der 27. Minute in Führung, Kapitän Christian Gentner bereitete vor.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Verzögerung von zehn Minuten, da Karlsruher Fans im Gästeblock Feuerwerkskörper gezündet hatten und Leuchtraketen abfeuerten. "Sollte das nochmal passieren, wird der Schiedsrichter das Spiel abbrechen", sagte der Stadionsprecher. Asano sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung (61.). Karlsruhe hat mit achten Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz kaum noch Chancen auf den Verbleib in der zweiten Liga.

Fortuna Düsseldorf - 1. FC Union Berlin 2:2 (0:1)

Union Berlin hat eine 2:0-Führung bei Fortuna Düsseldorf verspielt, kann sich aber weiter Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bundesliga machen. Philipp Hosiner brachte Union nach einer Vorlage von Christopher Trimmel in Führung (15. Minute), Kenny Prince Redondo erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 2:0 (55.). Doch Düsseldorf gab nicht auf und kam durch ein Eigentor von Damir Kreilach (80.) und einen Kopfballtreffer von Özkan Yildirim (90.+1) noch zum verdienten 2:2-Ausgleich.

Durch das Unentschieden liegt das Team von Trainer Jens Keller weiter auf dem vierten Platz, der drittplatzierte Eintracht Braunschweig kann den Vorsprung am Montagabend jedoch auf vier Punkte ausbauen. Die Eintracht empfängt Dynamo Dresden (20.15 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Sky und Sport1). Düsseldorf liegt auf dem zehnten Platz.

Erzgebirge Aue - 1860 München 3:0 (1:0)

Erzgebirge Aue hat im Abstiegskampf einen wichtigen 3:0-Sieg gegen 1860 München gefeiert. Dimitij Nazarov brachte den Gastgeber mit einem verwandelten Strafstoß in Führung (42.), zuvor hatte Münchens Verteidiger Sebastian Boenisch Nazarov im Strafraum gefoult und die Rote Karte gesehen.

In der zweiten Hälfte erzielten Cebio Soukou (49.) und erneut Nazarov per Foulelfmeter (73.) die weiteren Treffer zum 3:0-Endstand. Aues Trainer Domenico Tedesco bleibt damit auch im fünften Spiel unbesiegt (Vier Siege, ein Remis), sein Team liegt nun auf dem 15. Platz, München bleibt 14.

mru

insgesamt 9 Beiträge
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experte1305 09.04.2017
1. Und damit sind die Löwen
wieder mitten drin im Abstiegskampf!
a.richter 09.04.2017
2. Was sind das für Menschen?
Was sind das für Idioten, die so genannten KSC-Fans. Pyro mit beinahe Spielabbruch, das gibt es öfter und bei vielen Clubs. Aber nach Spielende Raketen auf den Platz schießen, wenn die Spieler beider Teams sich abklatschen und fair unterhalten, ist eine Straftat. Ich habe vorhin bei Sky eine Szene gesehen, in der sehr knapp neben Gentner (VfB) und zwei KSC-Spielern eine brennende Rakete einschlug. Wenn das einem ins Ohr fliegt, kann das übelste Folgen haben. Solche Leute gehören lebenslang und weltweit mit Stadionverbot belegt, und die Gruppen sind den Vereinen etc. bekannt.
preise19 09.04.2017
3. Liebes SPON-TEAM
Liebes SPON-TEAM, ich verstehe ja das es ab und zu mal einen Fehler im Artikel gibt. Aber es kann doch bitte nicht sein das beim Aue Bericht jedes mal etwas falsch ist. Mal sind sie im Aufstiegsrennen, dann gewinnen Sie 2 statt 3:0, ein anderes mal Spielen Sie gegen den Falschen Gegner, auf einmal Auswärts anstatt zu Hause und so weiter. Es ist ja schon schlimm genug das bei SPON bei jeder Ost-Club Aufzählung der FCE fehlt aber das man nicht mal den aktuellen Spieltag hin bekommt ist für so eine Nachrichtenseite schon echt traurig. Hoffe auf eine Verbesserung Glück Auf!
prions.ku 09.04.2017
4.
Mit diesen Worten wird Oliver Kreuzer zitiert. Pardon, wenn ein hochrangiger Repräsentant eines Unternehmens "Fußball" dieses kriminelles Verhalten (nach meinem Kenntnisstand sind das Straftaten) als "unschöne Aktion" bezeichnet, fehlt mir jegliches Verständnis, zumal bereits aus den einfahrenden Zügen in Stuttgart seitens der aus Karlsruhe kommenden Fahrgästen Bengalos gezündet wurden. Wer hier (vielleicht unter dem Gesichtspunkt, da kommt ein Gegenzug) einen eventuellen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr als "unschön" bezeichnet, äußert sich verantwortungslos! Aber für zündelnde Anhänger ist der KSC ja bekannt! Schade um die wirklich Fußballbegeisterten dieses Vereines, denn jene werden an diesen Randgruppen gemessen!
grätscher 10.04.2017
5.
Seit Jahren ist doch bekannt, dass der KSC ein enormes Problem mit seinen gewaltbereiten Anhängern hat. Wer gestern diese Umnachteten mit ihren Sturmhauben im Stadion gesehen hat kann nur hoffen, dass dieser Verein auf nimmer Wiedersehen in den Niederungen des Fußballs verschwindet. Wirkliches Interesse, diese Individuen aus dem Verkehr zu ziehen, scheint der Verein ja nicht zu haben.
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