2. Bundesliga Stuttgart bezwingt Heidenheim im Top-Spiel

Dank eines Traumtors von Josip Brekalo konnte sich der VfB Stuttgart in der Tabelle etwas absetzen. Verfolger Braunschweig patzte gegen Erzgebirge Aue. Kaiserslautern setzt seinen Aufwärtstrend fort.

Josip Brekalo
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Josip Brekalo


Eintracht Braunschweig - Erzgebirge Aue 1:1 (1:0)

Eintracht Braunschweig wartet im Jahr 2017 weiter auf den ersten Pflichtspielsieg. Der Tabellendritte der Zweiten Bundesliga kam nicht über ein 1:1 (1:0) gegen Erzgebirge Aue hinaus und hat keine der letzten fünf Begegnungen gewonnen. Die abstiegsbedrohten Gäste kletterten durch den Punktgewinn zumindest bis Sonntag auf den Relegationsrang 16.

Vor 19.630 Zuschauern im Eintracht-Stadion brachte Phil Ofosu-Ayeh die Eintracht in der 10. Minute in Führung. Nach dem Seitenwechsel verwandelte der eingewechselte Dimitrij Nazarov einen Handelfmeter (57. Minute). Ofosu-Ayeh hatte zuvor den Ball im Strafraum nach einem Nazarov-Schuss an die Hand bekommen.

FC Heidenheim - VfB Stuttgart 1:2 (1:1)

Neuzugang Josip Brekalo hat den VfB Stuttgart mit einem Traumtor auf direktem Kurs in Richtung Bundesliga gehalten. 20 Minuten vor Ende des Derbys beim 1. FC Heidenheim versenkte der eingewechselte Kroate den Ball aus rund 25 Metern zum 2:1 (1:1)-Sieg im rechten Winkel. Kapitän Christian Gentner (19.) hatte den VfB vor 15.000 Zuschauern zunächst in Führung gebracht. Heidenheims Top-Scorer Marc Schnatterer (42.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die starken Gastgeber. Nach dem vierten Sieg in Serie bleibt der VfB mit 44 Punkten souveräner Tabellenführer.

1. FC Kaiserslautern - SV Sandhausen 3:0 (2:0)

Der 1. FC Kaiserslautern hat seine gute Form bestätigt und das zweite Heimspiel in Serie gewonnen. Gegen den SV Sandhausen feierte der Traditionsklub einen 3:0 (2:0)-Erfolg. Jacques Zoua (26.) nutzte einen schwachen Rückpass von SVS-Akteur Tim Knipping zur 1:0-Führung. Marcel Gaus (34.) und der eingewechselte Osayamen Osawe (78.) erhöhten zum 3:0-Endstand. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Partien verschafften sich die Lauterer etwas Luft zu den Abstiegsrängen und rangieren vorläufig auf dem elften Platz, Sandhausen ist nach der zweiten Niederlage in Serie Siebter.

bam/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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Levator 17.02.2017
1. Na ja
Stuttgart - man hätte sich nicht beklagen dürfen, falls die guten Heidenheimer einen Punkt zuhause behalten hätten, Was ist los Herr Wolf? Zwar jetzt mehrere Spiele gewonnen, aber nicht aufgrund eigner Stärke, sondern vielmehr der Schwäche von den Gegnern geschuldet. Des war nix Wolf. Nachbessern...
zeisig 18.02.2017
2. Tabellenführer - ist das nix ?
Zitat von LevatorStuttgart - man hätte sich nicht beklagen dürfen, falls die guten Heidenheimer einen Punkt zuhause behalten hätten, Was ist los Herr Wolf? Zwar jetzt mehrere Spiele gewonnen, aber nicht aufgrund eigner Stärke, sondern vielmehr der Schwäche von den Gegnern geschuldet. Des war nix Wolf. Nachbessern...
Haben Sie einen Trainerschein, oder warum reden Sie so klug daher?
willy_wallace 18.02.2017
3. Weiter so VfB!!!
Ich stimme meinem Vorredner zum einen zu, dass der Sieg nicht immer souverän herausgespielt war. Da war schon eine ganze Menge Glück dabei. Auf der anderen Seite muss man solche Spiele in der zweiten Liga wie gegen Sandhausen und Heidenheim erstmal gewinnen. Das waren Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Aufeinandertreffens mit dem VfB auf den Tabellenplätzen 5 und 6 standen und bisher eine tolle Saison gespielt haben. Mit der Einsatzbereitschaft und dem Willen, den die Stuttgarter Mannschaft gg. Heidenheim auf dem Platz gezeigt hat, besteht man in der 2. Liga. Das hat man auch nicht immer so beim VfB gesehen. Auf geht's VfB! Da ist noch ein langer Weg zu gehen. Jetzt nicht nachlassen und gegen Lautern nachlegen!
wvnb 18.02.2017
4. Das sehe ich auch so
Richtig überzeugend gespielt und gewonnen hat der VfB bisher nicht. Da geht noch was. Vor 40 Jahren ist der VfB mit einem 100-Tore-Sturm aufgestiegen. Davon sind die heuer Lichtjahre entfernt ... ;-)
Schlaflöwe 18.02.2017
5. Bruddler
Wenn man bedenkt, wo der VfB herkommt, u.a. die Heimpleite gegen den FC Heidenheim in der Vorrunde, als die VfB-Mannschaft sich in ihre Einzelteile aufgelöst hatte, muss man dem Trainer H. Wolf enorm erfolgreiche Aufbauarbeit bescheinigen. Alles nix?
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