Saisonprognose Zweite Liga? So spannend wie nie

Die 2. Bundesliga ist schon lange nicht mehr berauschend, aber spannend. Wer aufsteigt, ist kaum vorhersehbar - das hat die vergangene Saison gezeigt. Die Prognosen für alle 18 Klubs liefert unser großer Überblick.
Freiburgs Trainer Streich: Der nächste Umbruch

Freiburgs Trainer Streich: Der nächste Umbruch

Foto: Patrick Seeger/ dpa

Ein deutscher Sportsender überbot sich selbst in der Vergangenheit gerne in Superlativen, um Deutschlands zweithöchste Spielklasse zu vermarkten. Dort hieß es dann wahlweise "die beste", "die stärkste" oder "die kultigste zweite Liga aller Zeiten". Ob das nun stimmt oder nicht, eins kann der Liga mit den zahlreichen Traditionsklubs auf jeden Fall bescheinigt werden: Sie ist weniger berechenbar.

Die Bundesliga-Aufsteiger sind kaum vorhersehbar - auch wenn Rasenballsport Leipzig alle anderen Klubs finanziell in den Schatten stellt und als Top-Favorit auf den ersten Platz gilt.

Wenn die Liga am Freitag (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) mit dem Spiel zwischen Aufsteiger MSV Duisburg und dem 1. FC Kaiserslautern in die neue Saison startet, sind viele Teams noch nicht komplett. Gerade die Absteiger aus der ersten Liga kämpfen noch mit Problemen. Freiburg und Paderborn waren in der vergangenen Saison noch Außenseiter, kämpften gegen die großen Bundesligaklubs um Punkte. Nun sind sie Mitfavoriten um den Aufstieg und müssen spielerisch dominanter auftreten.

Dominant und erfolgreich zu sein, gelang in der zweiten Liga zuletzt aber nur wenigen Klubs. Mit Ingolstadt und Darmstadt sind in der vergangenen Spielzeit zwei Vereine aufgestiegen, die defensiv gut standen - und auch von SPIEGEL ONLINE nicht dem Favoritenkreis zugerechnet wurden. Hier kommt der nächste Versuch.

Von Freiburgs Umbruch über Düsseldorfs Sammlung ehemaliger Bundesligaprofis bis zu Leipzigs Königstransfer - hier erfahren Sie, welche Vereine sich wie verstärkt haben. Dazu gibt es eine Analyse der Trainer und eine Prognose zu allen 18 Zweitligaklubs.