Spielbetrieb in Gefahr 18 Coronafälle beim SV Sandhausen

Ein Corona-Ausbruch macht Zweitligist Sandhausen zu schaffen: Fast der halbe Profikader ist nach positiven Tests in Quarantäne. Ob das Spiel gegen St. Pauli am Wochenende stattfindet, ist unklar.
Zwölf der positiv getesteten Sandhäuser gehören dem Profi-Kader an

Zwölf der positiv getesteten Sandhäuser gehören dem Profi-Kader an

Foto: Oliver Zimmermann / imago images/foto2press

Der SV Sandhausen hat ein Corona-Problem: Beim Zweitligisten wurden 18 positive Fälle in der Mannschaft und deren Umfeld festgestellt. Das teilte der Verein mit.

Alle Personen haben sich nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt in häusliche Quarantäne begeben. Ob die Partie bei Tabellenführer FC St. Pauli am kommenden Sonntag stattfinden kann, ist offen.

Nach Angaben des Tabellen-15. hatten sich am Mittwoch einige Profis mit Erkältungssymptomen gemeldet. Daraufhin sei ein umfangreicher PCR-Test erfolgt. Die Auswertung erbrachte positive Befunde bei zwölf Spielern und sechs Betreuern. Dank des Impfschutzes gebe es mehrheitlich milde Verläufe. Einige Personen zeigten leichte Anzeichen einer Erkältung.

»Hohe Anzahl an Befunden überraschend«

»Für uns alle kam diese hohe Anzahl an Befunden überraschend. Die große Anzahl an symptomfreien Patienten lässt sich allerdings auf den sehr hohen Impfstatus innerhalb der Mannschaft sowie des Trainer- und Betreuerstabs zurückführen«, sagte Sandhausens Mannschaftsarzt und Hygienebeauftragter Nikolaus Streich.

Erst in der vergangenen Woche hat sich der SVS für die Durchführung der künftigen Heimspiele auf das 2G-Modell, also den Zutritt nur für Genesene und Geimpfte, festgelegt.

cev/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.