2. Fußball-Bundesliga 1860 München hält Podolski torlos

Der 1. FC Köln bleibt trotz eines torlosen Remis bei 1860 München auf Kurs Wiederaufstieg. Einen herben Dämpfer erlitten die Erstliga-Ambitionen der Frankfurter Eintracht.


Kampf statt Klasse: Quido Lanzaat (l.) und Lukas Podolski konnten zwischen 1860 und Köln die Zuschauer nicht begeistern
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Kampf statt Klasse: Quido Lanzaat (l.) und Lukas Podolski konnten zwischen 1860 und Köln die Zuschauer nicht begeistern

Hamburg - Die Frankfurter unterlagen beim Abstiegskandidaten LR Ahlen mit 2:3 (1:2) und haben nun wieder drei Punkte Rückstand auf den dritten Rang. 8037 Zuschauer sahen das Führungstor des Gastgebers durch Daniel Felgenhauer (26.), die die Eintracht im direkten Gegenzug durch Chris (27.) ausgleichen konnte. Stanko Svitlica (40.) und der Brasilianer Gledson (50.) erzielten die vorentscheidenden Tore zum Ahlener Sieg, Alex Meier gelang in der 75. Minute lediglich der Anschlusstreffer per Foulelfmeter.

Der in der Winterpause vom 1. FC Kaiserslautern zur SpVgg Greuther Fürth gewechselte Christian Timm schoss sein Team beim 1:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC zurück auf den dritten Tabellenplatz. Damit konnten die Franken erstmals seit dem 30. Januar wieder einen Heimsieg feiern. Der Treffer von Timm in der 26. Minute fiel, kurz nachdem ein Tor von Ioannis Masmanidis wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben wurde (24.). In der Folgezeit waren die Gäste besser, doch Sean Dundee vergab zwei hundertprozentige Chancen (63./71.).

40.200 Zuschauer kamen zum lezten Spiel der Münchner "Löwen" ins Olympiastadion gegen den 1. FC Köln. Sie sahen ein trostloses Spiel, das am Ende 0:0 endete. Das Team von Reiner Maurer verpasste den achten Heimsieg in Folge und fiel auf den vierten Tabellenplatz zurück.

Rot-Weiß Oberhausen schöpft nach einem 3:0 (1:0)-Sieg über den 1. FC Saarbrücken wieder neue Hoffnung im Abstiegskampf. Vor nur 3116 Besuchern im Niederrhein-Stadion trafen Nico Frommer (38./73.) und Salif Keita (85.) für den Tabellenletzten.

5000 Zuschauer kamen zum bayerischen Derby der SpVgg Unterhaching gegen Wacker Burghausen und sahen die 0:1 (0:1)-Niederlage der Gastgeber. Marek Krejci traf in der 30. Minute zum entscheidenden Tor. Die von Andreas Brehme trainierten Hachinger sind damit seit 296 Minuten im eigenen Stadion ohne Tor und haben nur noch einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.





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