2. Fußball-Bundesliga Ahlen feuert Uwe Rapolder

Zum achten Mal in dieser Saison muss ein Zweitliga-Trainer vorzeitig seine Koffer packen. Weil zuletzt der Erfolg ausblieb und die Mannschaft in akute Abstiegsgefahr gerutscht ist, hat sich LR Ahlen von Uwe Rapolder getrennt.


Uwe Rapolder: Gespanntes Verhältnis zur Mannschaft
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Uwe Rapolder: Gespanntes Verhältnis zur Mannschaft

Ahlen - Wegen anhaltender Erfolglosigkeit hat Fußball-Zweitligist LR Ahlen seinen Trainer Uwe Rapolder am Montag beurlaubt. Der 44-Jährige hatte mit seiner Mannschaft nur einen Sieg in den vergangenen zwölf Spielen geschafft. Für Rapolder, der vor knapp einem Jahr Nachfolger von Peter Neururer geworden ist und noch einen Vertrag bis 2004 hat, wird bis Weihnachten Co-Trainer Uwe Fuchs das Training übernehmen. Es ist der achte Trainerwechsel in der laufenden Zweitliga-Saison.

Bereits beim Auswärtsspiel am Sonntag beim FSV Mainz 05 wird Fuchs auf der Bank sitzen. "Dann werden wir sehen, ob wir an ihm festhalten oder einen neuen Coach verpflichten", erklärte Ahlens Vizepräsident Heinz-Jürgen Gosda. Ex-Profi Fuchs war vor seinem Engagement in Ahlen auch Chefcoach beim Regionalligisten Fortuna Düsseldorf.

Erfolg nur im DFB-Pokal


Über Rapolder gingen die Meinungen zuletzt auseinander. Während die Erfolge in der 2. Liga ausblieben, konnte Ahlen sich immerhin bis ins Achtelfinale des DFB-Pokals vorkämpfen. Dort wird am 4. Dezember Werder Bremen nächster Gegner sein. Obwohl Rapolder als Fußball-Experte anerkannt war, galt sein Verhältnis zur Mannschaft als gespannt.



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