2. Fußball-Bundesliga Freiburg weiter im Aufwind

Der SC Freiburg scheint den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga gut verkraftet zu haben. Mit dem Sieg am Montagabend bei Neuling Braunschweig hat die Mannschaft von Trainer Volker Finke zu Spitzenreiter Trier aufgeschlossen.


Volker Finke: Alles klar im Breisgau
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Volker Finke: Alles klar im Breisgau

Braunschweig - Durch einen 2:0 (1:0)-Sieg in Braunschweig rangiert Freiburg punktgleich mit Tabellenführer Eintracht Trier auf Platz zwei. "Dass wir zwölf Zähler aus den ersten fünf Spielen holen, hätte ich vor ein paar Wochen nicht gedacht. Damit können wir sehr zufrieden sein", freute sich SCF-Torwart Richard Golz.

Während der Bundesliga-Absteiger am Montagabend durch Tore von Zlatan Bajramovic (39. Minute) und Levan Kobiaschwili (77., Foulelfmeter) den vierten Pflichtspielsieg in Folge feiern konnte, rutschte die Eintracht mit nunmehr vier Niederlagen aus den ersten fünf Saisonspielen auf den 16. Rang ab.

Dabei waren die Platzherren vor 12.185 Zuschauern im Stadion an der Hamburger Straße zunächst tonangebend. Während sich Freiburg zu Beginn zurückzog, kam Braunschweig zu guten Tormöglichkeiten. Die besten Chancen zur Führung vergaben Sven Schuchardt und Tibor Nadj, als sie in der 34. Minute nacheinander an Golz scheiterten.

Chance zum Ausgleich vergeben

Fünf Minuten später ließ sich Bajramovic die Gelegenheit zum überraschenden 1:0 für die Gäste nicht nehmen. Bei der bis dahin einzigen Torchance für das Finke-Team überwand der frühere St.-Paulianer Eintracht-Torwart Philipp Laux mit einem Flachschuss aus 15 Metern.

Nach der Führung bekamen die Freiburger das Spiel besser in den Griff. Bereits kurz nach dem Seitenwechsel hatte Kobiaschwili (51.) die Möglichkeit zum 2:0, vergab jedoch freistehend vor Keeper Laux. Auf der anderen Seite verpasste Michel Mazingu-Dinzey per Kopfball den Ausgleich (63.). Doch dann machte Kobiaschwili alles klar.

Eintracht Braunschweig - SC Freiburg 0:2 (0:1)
0:1 Bajramovic (39.)
0:2 Kobiaschwili (77./Foulelfmeter)
Braunschweig: Laux - Eigner, Niang (61. Rische), Hörster (53. Thiam) - Schanda - Piorunek (68. Karp), Dziwior, Mazingu-Dinzey, Nadj - Choji, Schuchardt
Freiburg: Golz - Riether, Konde, Diarra, Berner - Zeyer, Bajramovic (72. Müller), Kobiaschwili, Zkitschwili - Ramdane (80. But), Iaschwili (67. Männer)
Schiedsrichter: Stark (Ergolding)
Zuschauer: 12.185
Gelbe Karten: Mazingu-Dinzey (4) / Zeyer



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