2. Fußball-Bundesliga Fürth wieder Erster, 1860 patzt gegen Dresden

Greuther Fürth steht wieder ganz oben. Ein Remis in Karlsruhe reichte zur Tabellenführung. 1860 München ging hingegen daheim gegen Dresden unter. Für den MSV Duisburg wird die Lage immer ernster.

Dresdens Poté: Drei Tore gegen 1860 München
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Dresdens Poté: Drei Tore gegen 1860 München


Hamburg - Die SpVgg Greuther Fürth hat in letzter Sekunde eine Niederlage gegen Karlsruhe verhindert. Das Team von Trainer Mike Büskens rettete am Sonntag ein 2:2 (1:0) und feierte die Rückkehr an die Tabellenspitze. Der TSV 1860 München war gegen Dresden weitgehend chancenlos und unterlag zu Hause 2:4 (0:2). Der MSV Duisburg verlor im Heimspiel 0:1 (0:0) gegen den SC Paderborn. Zum Abschluss des 10. Spieltags kann Fortuna Düsseldorf am Montag mit einem Sieg bei Eintracht Braunschweig die Tabellenführung übernehmen.

Ein Doppelpack von Mickael Poté brachte die Gäste aus Dresden vor rund 35.000 Zuschauern in München früh in Führung. In der 13. Minute lenkte er einen Freistoß von Cristian Fiel Richtung Tor, 1860-Keeper Gabor Kiraly konnte den Ball nicht mehr abwehren. Treffer Nummer zwei fiel nur drei Minuten später: Potés Schuss aufs rechte Eck wurde dabei unglücklich von Stefan Buck abgefälscht.

Die zweite Hälfte begann mit einer Roten Karte nach einem Foul von Stefan Buck an Torschütze Poté. Für Dresden ging das Toreschießen danach weiter: In der 59. Minute traf Romain Bregerie per Kopf zum 3:0, nur eine Minute später machte Poté seinen dritten Treffer. Daniel Bierofka (65. und 91. Minute) erzielte beide Tore für 1860.

Fürth erzielt Ausgleich in der Nachspielzeit

Im Spiel zwischen dem Karlsruher SC und Greuther Fürth hatten die Gastgeber zunächst den besseren Start. In der zweiten Minute kam Bogdan Müller durch einen Stellungsfehler von Mergim Mavraj im Strafraum frei zum Schuss, traf allerdings nur den linken Pfosten. In der 19. Minute klappte es dann aber für Fürth in der Offensive: Heinrich Schmidtgal kämpfte sich im Alleingang durch die Karlsruher Abwehr und brachte die Gäste in Führung.

Bis zum Halbzeitpfiff gab es statt Tore nur noch Gelbe Karten zu sehen. Dreimal agierten die Karlsruher zu hart, zweimal Greuther Fürth. Unter anderem kassierte Alexander Iashvili seine fünfte Gelbe Karte und muss damit im nächsten Spiel aussetzen. In Halbzeit zwei war es dann Gaetan Krebs, der in der 69. Minute den Ausgleich für Karlsruhe erzielte. In der 85. Minute ging der KSC durch einen Treffer von Giuseppe Aquaro sogar in Führung, musste in der Nachspielzeit aber noch das 2:2 durch Mavraj hinnehmen.

Stark startete der MSV Duisburg in sein Heimspiel gegen den SC Paderborn, konnte die Abwehr der Gäste aber nicht überwinden. Auch in Halbzeit zwei versuchte der MSV offensiv viel. Vor 11.327 Zuschauern gelang dann aber Paderborn der entscheidende Treffer: Nick Proschwitz erzielte in der 77. Minute aus 30 Metern das 1:0, Keeper Florian Fromlowitz sah dabei alles andere als gut aus.

Mit lediglich sechs Punkten aus zehn Spielen belegt Duisburg den Relegationsplatz 16. Nur die beiden sieglosen Teams Rostock (0:1 in Aue) und Aachen (1:3 gegen den FSV Frankfurt) sind noch schlechter. "Ich bin traurig, weil die Jungs alles gegeben haben", sagte MSV-Coach Milan Sasic.

ska/dpa/sid



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JDB 02.10.2011
1. Kissinger
Hoffentlich steigt Fürth nicht in die 1. Bundesliga auf. Andernfalls macht der offensichtliche Massenmörder und Kriegstreiber Henry Kissinger noch seine Drohung war, dem ersten Erstbundesligaspiel von Fürth persönlich im Stadion beizuwohnen. Andererseits würde er so wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangen, was zu angemessenen Reaktionen führen könnte. Zu den offensichtlichen Verbrechen von Kissinger siehe z. B. folgende Doku, in der auch obige Drohung von ihm genannt wird: "Angeklagt Henry Kissinger - Arte Dokumentation über den Geostrategen Henry Kissinger" http://www.youtube.com/watch?v=EiAS3kJDLfk
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