2. Fußball-Bundesliga HSV siegt weiter, St. Pauli trifft in der Nachspielzeit per Elfmeter zum Ausgleich

Der HSV feierte den fünften Sieg in Folge - hatte aber große Mühe. Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf kommt immer noch nicht in die Spur. St. Pauli konnte spät jubeln.
Simon Terodde erzielte bislang sechs Treffer in dieser Saison

Simon Terodde erzielte bislang sechs Treffer in dieser Saison

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Sudheimer /Eibner-Pressefoto / imago images/Eibner

15 Punkte, 13:5 Tore und Tabellenplatz eins - so sieht der Traumstart des Hamburger SV in der zweiten Liga aus. Auch gegen den Letzten aus Würzburg riss die Serie nicht. Dabei ging zunächst der Tabellenletzte in Führung. Nach einem Eckball erzielte Lars Dietz das 1:0 (40. Minute). HSV-Torjäger Simon Terodde drehte das Spiel jedoch mit einem Doppelpack (65., 82.). Kurz vor Ende traf auch Kapitän Tim Leibold (90.).

Es war das Duell zweier Ex-Bundesligisten, die nach fünf Spielen fünf Punkte und 13 Tabellenplätze trennen. Von Beginn an kontrollierte Hannover das Spiel und erarbeitete sich nach einer Viertelstunde auch erste Torchancen: Marvin Ducksch traf aber nur die Latte (16.). Sechs Minuten nach seiner Einwechslung musste Düsseldorfs Matthias Zimmermann mit Gelb-Rot vom Platz (52.). Florent Muslija (57.), Marvin Ducksch (63./Foulelfmeter) sowie Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier mit einem Patzer (85./Eigentor) sorgten dann für die Tore. Hannover steht auf Rang drei und Fortuna auf Platz 16.

Darmstadt hat nach einer Zwangspause einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben. Die 98er, deren Partie in der Vorwoche beim VfL Osnabrück wegen Corona-Fällen beim Gegner ausgefallen war, verspielten beim 2:2 (1:0) gegen den FC St. Pauli einen Zwei-Tore-Vorsprung. Rico Benatelli (80.) und Rodrigo Zalazar (90.+6) mit einem umstrittenen Foulelfmeter in der Nachspielzeit glichen für die lange unterlegenen Hamburger aus. Serdar Dursun (45. Foulelfmeter, 76.) hatte beide Treffer für die Gäste erzielt.

Holstein musste die erste Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Paul Seguin brachte Greuther Fürth in Kiel früh in Führung (7.). Die Spielvereinigung blieb auch danach gefährlich und erhöhte durch Branimir Hrgota, Vorlagengeber war erneut Marco Meyerhöfer (28.). Havard Nielsen erzielte per Kopf (61.) gar das 3:0, ehe Alexander Mühling das einzige Tor der Kieler erzielte (65.). Die Schlussminuten musste Holstein nach einem Platzverweis von Fabian Reese in Unterzahl bestreiten (72.).

mjm