Zweite Liga Hamburger SV trennt sich von Trainer Wolf

Nach dem verpassten Wiederaufstieg in die Bundesliga zieht der HSV Konsequenzen und trennt sich nach dem Saisonende von Trainer Hannes Wolf. Wer Nachfolger wird, ist noch offen.

Hannes Wolf
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Hannes Wolf


Fußball-Zweitligist Hamburger SV und Trainer Hannes Wolf trennen sich zum Saisonende. Das gab HSV-Sportvorstand Ralf Becker offiziell bekannt.

Die Hamburger hatten durch ein 1:4 in Paderborn am Sonntag schon vor dem letzten Spieltag den Wiederaufstieg in die Bundesliga verspielt. Wer Nachfolger von Wolf wird, ist noch offen. Als Kandidaten werden Dieter Hecking (noch Borussia Mönchengladbach), Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF) und Dimitrios Grammozis (Darmstadt 98) gehandelt.

Sportchef Becker hatte unter der Woche mit einem Zitat zur Zukunft von Wolf für Wirbel gesorgt. "Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen", wurde der 48-Jährige von der "Bild-Zeitung" zitiert. Becker fühlte sich falsch wiedergegeben und wollte das Wort "vielleicht" in dem Satz ergänzt haben.

Wolf hatte im Oktober des vergangenen Jahres Christian Titz beim HSV beerbt, sein Vertrag lief noch bis 2020.

mey/sid



insgesamt 23 Beiträge
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Marzus1 17.05.2019
1. Oh weh
Wolf hat es schon beim VfB Stuttgart nicht geschafft, der Mannschaft ein erfolgreiches Konzept beizubringen, insofern kommt die Trennung nicht überraschend. Nichtsdestotrotz ist die Art und Weise, wie der HSV mit dem Thema umgegangen ist, mehr als unterirdisch. Dementis, neue Dementis und offensichtliche Lügen
geschädigter5 17.05.2019
2.
Steigt der HSV denn nun doch noch auf? Oder wieviele Trainer will dieser Verein noch unter Vertag haben? Last ihn doch endlich noch mal wieder absteigen!
kodu 17.05.2019
3. Man hätte Wolf auch behalten können,
wenn man stattdessen den größeren Teil des aktuellen Kaders aussortiert hätte und dem Trainer die Chance gegeben hätte, mit jungen, v.a mental unverbrauchten Spielern etwas Neues aufzubauen. Aber es riecht doch schon wieder danach, daß "gestandene Profis" an die Alster geholt werden sollen, die auf dem Platz dann eher eine herbe Enttäuschung sind. Manche "Manager" lernen es einfach nicht, wobei ich zugeben muss, die internen Abhängigkeiten (z.B. von Sponsor Kühne etc..) kaum zu kennen. Dennoch: Der HSV sollte, nachdem das Projekt Wiederaufstieg mit dem hochbezahlten Abstiegsteam nicht funktioniert hat, erkennen, daß die 2.Liga eine Gelegenheit ist, eine neue Geschichte zu erzählen...eine, in der die Hauptprotagonisten Spieler sind, die MITEINANDER etwas erreichen wollen und sich FÜREINANDER zerreißen. Dann werden die HSV-Fans sich auch wieder zuwenden und sogar Herr Kühne, könnte Gefallen an einem frischen jungen Projekt gewinnen, auch wenn es zu Anfang klappern und quietschen wird.
stedaros 17.05.2019
4. Trainer
wie viele von denen muss er denn noch bis wann bezahlen? Reicht das dann noch um die Spieler zu bezahlen, die noch da sind.?
der_ohli 17.05.2019
5. Bravo HSV
Der Verein ist untrainierbar mit diesem Vorstand. Warum hat man sich eigentlich von Christian Titz getrennt? Das war doch auch schon völlig unnötig. Bin mal gespannt, ob der HSV die Lizenz zum Spielbetrieb bekommt. Aber nur weiter so, macht den Verein nur noch kaputter. Uwe Seeler dreht wahrscheinlich durch, wenn er sieht, was mit seinem HSV passiert.
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