Zweite Liga HSV fällt aus den Aufstiegsplätzen

Union Berlin hat im Aufstiegsduell gegen einen schwachen HSV gewonnen. Weil Paderborn einen Sieg gegen Heidenheim feierte, sind die Hamburger nur noch Vierter.

HSV (l.) gegen Union
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

HSV (l.) gegen Union


Union Berlin - Hamburger SV 2:0 (0:0)

Das Aufstiegsduell zwischen Union und dem HSV war die meiste Zeit ein enttäuschendes Fußballspiel. Für die Berliner immerhin eins mit einem guten Ergebnis. Nach dem 2:0-Sieg ist Union Tabellendritter mit 53 Punkten. Die Hamburger haben genauso viele Punkte, aber die schlechtere Tordifferenz.

Die Tore für Berlin schossen Robert Zulj kurz nach Wiederanpfiff (46. Minute) und Grischa Prömmel (84.). Vor Zuljs Tor hatte HSV-Verteidiger Gideon Jung vor dem eigenen Tor den Ball an Suleiman Abdullahi verloren, der dann nur noch zum Torschützen querlegen musste. Nach sechs Spielen ohne Sieg in Folge muss der Hamburger SV mehr denn je um die sofortige Rückkehr in die Bundesliga bangen.

SC Paderborn 07 - 1. FC Heidenheim 3:1 (0:0)

Paderborn gewann dank zweier Tore von Christopher Antwi-Adjei (52. und 59.) und eines Treffers von Kai Pröger (90.+2) im Duell mit Konkurrent 1. FC Heidenheim 3:1 (0:0) - und ist nun Tabellenzweiter. Das beste Team der Rückrunde ist damit seit sechs Spielen unbesiegt (fünf Siege). Heidenheim kann den Aufstieg bei fünf Punkten Rückstand auf den Rivalen trotz der besten Saison der Klubgeschichte wohl abhaken. Daran änderte auch der Ehrentreffer von Robert Andrich (90.+3) nichts.

Erzgebirge Aue - VfL Bochum 3:2 (2:1)

Aue hat seine Negativserie beendet und nach fünf Partien ohne Sieg mal wieder gewonnen. Drei Spieltage vor Schluss hat Aue nun ein Polster von sechs Punkten auf den Abstiegsrelegationsplatz 16. Philipp Zulechner (6.) traf zur frühen Führung. Torjäger Pascal Testroet (38.) erhöhte mit seinem 14. Saisontreffer auf 2:0. VfL-Torjäger Lukas Hinterseer (44.) traf kurz vor der Pause zum 18. Mal in dieser Spielzeit, bevor Silvere Ganvoula (76.) ausglich. Für die späte Entscheidung sorgte Dimitrij Nazarov (90.+4, Foulelfmeter).

luk/sid



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spon1899 28.04.2019
1.
Das ist ja der Wahnsinn. Anscheindend steigt Hamburg nicht direkt auf oder verpasst gar die Relegation. Unglaublich!
retterdernation 28.04.2019
2. Wochenende des Favoritensterbens
unterhaltsamer kann es kaum sein! Union setzt wie Schalke in Dortmund auf den unbedingten Willen. Den wohl auch Paderborn hat. Damit wird es mit Platz 4 jetzt spannend für die Hanseaten. Vermutlich wollen die Hamburger überhaupt nicht aufsteigen. Die Stimmung ist erstmal im Keller. Denn sowohl Union auf Platz drei, als auch Paderborn an zwei haben die deutlich bessere Tordifferenz. Wenn man die Kommentare in die HH-Mopo schaut - kann man den ganzen Schmerz aus den Worten erlesen. Ähnlich wie in Dortmund ist man erstmal paralysiert. Als Fussballfan muss man halt leidensfähig sein. In dieser Beziehung können sich Hamburg und Dortmund locker die Hände reichen. Doch stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt.
tucson58 28.04.2019
3. Grausam
Das ist auch besser so , dieses grausame Gekicke des einst so großen HSV ist doch nicht 1.Ligawürdig . Es wird besser sein der HSV bleibt noch mal ein Jahr in Liga 2 und baut erst einmal eine Mannschaft auf die auch in der 1.Liga konkurrenzfähig ist, der jetzige Kader ist das ganz sicher nicht . Bedenkt man, das aus dem jetzigen Kader einige sowieso den HSV verlassen , stellt sich die Frage, wen wollen die so ohne Kapital den holen, sofern sie aufsteigen, um nicht gleich wieder in der 1. Liga im Keller zu stecken und sofort wieder abzusteigen ? Der HSV hat ein Jahr völlig verpennt sich neu aufzustellen ,die wechseln lieber die Trainer wie andere Leute die Hemden . Denke das Wolf bei einer erneuten Pleite und festnageln auf Platz 4 entlassen wird . Hoffman als Präsident hat es auch nicht geschafft zahlungskräftige Sponsoren an Bord zu holen, um die finanziellen Mittel zu haben um einen vernünftigen Kader auf die Beine zu stellen . Das setzen auf eigene U 19 Spielern und junge Leihspieler zeigt sich nun als klassischer Schuss in den Ofen und als Perspektive für die kommende Saison ist das auch nichts zu erkennen.
wassolldasdenn52 28.04.2019
4. Nur der HSV war gestern!
Der neue Schlachtruf für den HSV könnte sich so anhören! Schon des öfteren fragt man sich, was Hannes Wolf da eigentlich trainiert? Da ist weder System zu erkennen, noch Torgefahr! Also, das kann folglich wohl nicht trainiert werden! Und wenn man auch noch ohne Stürmer antritt, dann kann es eigentlich nur darauf abzielen, dass man seinen Rauswurf provozieren möchte! Anders lässt sich das kaum deuten! Da hätte man gleich bei Christian Titz bleiben können, der hätte es wohl erheblich besser gemacht. Was ist los beim HSV? Spielt die Mannschaft gegen den Trainer? Und wenn ja, warum? Hier besteht dringender Handlungsbedarf bei Herrn Becker und bei Herrn Hoffmann, um zumindest mal abzuklären, was läuft! Oder sind die handelnden Personen schon wieder die gleichen Luschen, wie ihre Vorgänger? Vielleicht sollten die mal mehr auf Herrn Kühne hören und ihm endlich mehr Mitspracherecht einräumen, will man nicht - dann halt pleite - in absehbarer Zeit in Liga 4 oder 5 spielen! Gespräche und Handeln sind angesagt und zwar so schnell wie möglich!
tucson58 29.04.2019
5.
Zitat von spon1899Das ist ja der Wahnsinn. Anscheindend steigt Hamburg nicht direkt auf oder verpasst gar die Relegation. Unglaublich!
Wieso soll denn das unglaublich sein ? Der Kader des HSV hat doch gar kein 1.Liga Format und sie werden so nach einem Aufstieg gleich wieder nur im Keller hängen ! Wobei man beachten muss, das sogar noch einige Spieler gehen werden , vor allem die Leihspieler ! Ohne Geld wird da wohl kaum für die 1.Liga notwendigen und tauglichen Ersatz gekauft werden können . Der HSV hat maximal Qualität für das oberer Drittel der 2.Liga , wie Paderborn , Union Berlin , Heidenheim und Kiel, mehr nicht und darum sieht es so aus wie es eben ist und eine Überraschung ist das auch keineswegs !
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