2. Fußball-Bundesliga HSV seit mehr als drei Monaten ohne Auswärtssieg

Der Hamburger SV kann in der Fremde weiter nicht überzeugen. Beim VfL Osnabrück blieb der Tabellenführer auch im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg. Der KSC setzte sich deutlich gegen Regensburg durch.

Osnabrück springt nach dem Sieg vorerst auf Rang sieben
Thomas F. Starke / Getty Images

Osnabrück springt nach dem Sieg vorerst auf Rang sieben


VfL Osnabrück - Hamburger SV 2:1 (2:0)

Der VfL Osnabrück bleibt auch im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage. Der Aufsteiger gewann vor allem dank einer starken Defensivleistung in der zweiten Hälfte verdient gegen den HSV. Für Osnabrück trafen Niklas Schmidt (37. Spielminute) und David Blacha (45.+2). Sonny Kittel erzielte das Anschlusstor für die Gäste (64.).

Beide Mannschaften versuchten von Beginn an, schnell nach vorne zu spielen. Die besseren Chancen hatten zunächst die Gäste. Martin Harnik setzte den Ball zuerst knapp neben das Tor (20.) und dann an den Pfosten (23.). In der bis dato besten HSV-Phase erzielte der VfL die Führung. Rick van Drongelen und Gideon Jung ließen sich recht einfach von Schmidt ausspielen, der sein Solo mit einem Tunnel von HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes krönte. Kurz vor der Pause traf Blacha per Kopf zum 2:0.

Mit Jairo und David Kinsombi für Bobby Wood und Christoph Moritz versuchte die mit 32 Toren torgefährlichste Mannschaft der Liga, die Partie nach der Pause zu drehen, fand aber zunächst gegen die beste Defensive der Liga (13 Gegentreffer vor der Partie) kein Durchkommen. Mit einer der wenigen Hamburger Torgelegenheiten gelang Kittel nur noch der Anschluss.

Osnabrück steht nach der sechsten Partie ohne Niederlage vorerst auf Rang sieben, der HSV bleibt Erster, würde die Tabellenführung aber schon bei einem Unentschieden von Arminia Bielefeld verlieren.

Karlsruher SC - Jahn Regensburg 4:1 (2:0)

Jahn Regensburg hat nach sieben Spielen ohne Niederlage wieder verloren. In Karlsruhe unterlagen die Süddeutschen nach Toren von Anton Fink (17.), Philipp Hofmann (21., 56.) und Marvin Wanitzek (90.) einem stark aufspielenden KSC. Max Besuschkow traf für die Gäste (70.). Karlsruhe ist nach dem Sieg vorerst Achter, Regensburg steht aktuell auf Platz sechs.

Mit vier Heimspielen ohne Niederlage im Rücken spielte Karlsruhe von Beginn an mutig nach vorne. Die Führung war dann aber ein Zufallsprodukt. Hoffmann köpfte nach einer Ecke Sturmpartner Fink an, von dessen Rücken der Ball vor seine Füße fiel, sodass Fink auf kurzer Distanz einschieben konnte. Vier Minuten später zeigte Hoffmann sich zielsicherer und traf zum 2:0. Das zweite Tor von Hoffmann war die Vorentscheidung, auch wenn Regenburg nach Besuchskows Tor noch einige gute Chancen hatte.

svs



insgesamt 4 Beiträge
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Siebengestirn 29.11.2019
1. Der Sieg von Osnabrück ist absolut okay.
Zwar kann und muss der HSV das erste Tor schießen, mit zunehmender Zeit wurde das Spiel des HSV vor dem Tor des Vfl aber immer umständlicher, langsamer und berechenbarer. Bei keiner Zweitliga Mannschaft kann man den Ball über 10 Kontakte ins Tor kombinieren. Das ist "brotlose Kunst". Minutenlang wird der Ball zudem in der eigenen Hälfte zur Seite und zurück zum Torhüter gespielt, obwohl es vorne Anspielstationen gab. Das kennt man aus der letzten Saison. Moritz und Jung haben leider keine ausreichende Qualität. Auch wenn das erste Tor nach einem halbhohen Rückpassversuch von Wood in der Mitte des Feldes fällt, müssen van Drongelen und die beiden genannten Spieler in der Lage sein, den Fehler auszubügeln. Der HSV kann vom Vfl lernen, sehr viel schneller und genauer anzugreifen. Außerdem auch besser zu stehen, um zweite Bälle zu holen.
Schlaflöwe 29.11.2019
2. Glück für den HSV,
dass der VfB genau so schlecht ist.
wassolldasdenn52 30.11.2019
3. Wieder das alte Lied?
Nachdem der HSV, wie im Vorjahr, gut in die Saison gestartet war, ist der alte Schlendrian zurück. Lustlos und ohne Mum, so war es auch in der letzten Saison schon nach der Hinrunde. Leider gelingt der Aufstieg so auch wieder nicht! Da muss man sich doch etwas einfallen lassen. Hat Herr Kühne mit seiner Annahme denn schon wieder recht? Irgendwann muss man doch mal wieder die Kurve kriegen. Es kann doch nicht sein, dass alles nur an einem Spieler hängt und nur mit Aaron Hunt läuft. So ein hochgelobter Kader und doch wieder nur heisse Luft? Dieter Hecking tut mir aufrichtig leid. Er gibt sich alle Mühe! Man fragt sich, hat die Restmannschaft ohne die Verletzten oder Gesperrten denn keinen Ehrgeiz? Es geht schliesslich auch um deren Zukunft!
OhMyGosh 30.11.2019
4.
Herzlichen Glückwünsch an die "Veilchen" aus meiner Heimatstadt. Nach dem VfB nun der HSV... Thioune macht seit zwei Jahren sehr erfolgreiche Arbeit an der Bremer Brücke.
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