2. Fußball-Bundesliga Paderborner Serie hält, KSC und Hansa stecken im Keller fest

Der Trainerwechsel hat Hansa Rostock nicht geholfen: Das Team von Neu-Trainer Wolfgang Wolf war auch in Paderborn ohne Chance und bleibt auf einem Abstiegsplatz. Auch der Karlsruher SC kommt in der Zweiten Fußball-Bundesliga nicht aus dem Tabellenkeller heraus.

Rostocker Frust und Paderborner Jubel: Spiegelbild der Situation in der zweiten Liga
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Rostocker Frust und Paderborner Jubel: Spiegelbild der Situation in der zweiten Liga


Hamburg - Wolfgang Wolf hat bei Hansa Rostock noch keine Wende erzwingen können. Im ersten Spiel mit dem neuen Coach unterlag Wolfs Team beim SC Paderborn 0:2 (0:1) und bleibt auch zum Rückrundenstart Tabellenvorletzter der Zweiten Fußball-Bundesliga. Nur einen Rang besser platziert ist der Karlsruher SC, der beim MSV Duisburg 3:1 (1:0) unterlag. Im dritten Freitagsspiel bezwang 1860 München Eintracht Braunschweig 3:0 (1:0).

Paderborn bleibt mit dem Sieg über Hansa im 14. Spiel in Folge unbesiegt und behält mit nun 36 Punkten die Verfolgerrolle hinter dem Führungsquartett aus Düsseldorf, Frankfurt, Fürth und St. Pauli. Die Treffer für die Gastgeber erzielten Alban Meha (17.) mit einem direkt verwandelten Freistoß und Torjäger Nick Proschwitz (51.). Paderborns Kapitän Markus Krösche setzte darüber hinaus in der 44. Minute noch einen Foul-Elfmeter an den Pfosten. Hansa war bemüht, aber letztlich chancenlos. Der Verein hatte sich zu Wochenbeginn von Trainer Peter Vollmann getrennt und Wolf als neuen Coach verpflichtet.

Auch Jörn Andersen hat beim Karlsruher SC noch nicht viel bewirken können. Das abstiegsgefährdete Team unterlag beim MSV Duisburg 1:3 (0:1) und kassierte damit auch im vierten Spiel unter seinem neuen Coach eine Niederlage. Mit nur zwölf Punkten bleibt der KSC auf Platz 16 in akuter Abstiegsgefahr, während sich der MSV durch seinen fünften Saisonsieg ein Stück weiter vom Tabellenkeller entfernte. Vor 9100 Zuschauern trafen Goran Sukalo (3.), Emil Jula (57.) und der gebürtige Karlsruher Daniel Brosinski (71.) für die Duisburger, Bogdan Müller (59.) war für Karlsruhe erfolgreich.

1860 München bleibt zu Hause eine Macht. Die "Löwen" gewannen ihr Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig 3:0 (1:0). Vor lediglich 16.400 Zuschauern in München waren Stefan Aigner (32. Minute), Djordje Rakic (58.) und Benjamin Lauth (65.) für die Gastgeber erfolgreich. Trotz des Sieges bleiben die "Sechziger" Achter, Braunschweig kann am Samstag von Union Berlin von Platz sechs verdrängt werden. Die Eintracht war über weite Strecken das bessere Team, versäumte es allerdings, ihre Torgelegenheiten zu nutzen.

aha/dpa/sid/dapd

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