Corona-Ausbruch in der zweiten Liga Sandhausen-Spiel gegen St. Pauli abgesetzt

Vor dem Duell gegen Tabellenführer St. Pauli beklagt der SV Sandhausen 18 mit Corona infizierte Personen: Nun hat die DFL die Partie in der zweiten Liga abgesagt.
Spieler des SV Sandhausen

Spieler des SV Sandhausen

Foto: Bert Harzer/ Eibner-Pressefoto / imago images/Eibner

Fußball-Zweitligist SV Sandhausen hat nach dem Corona-Ausbruch in seiner Mannschaft mit Erfolg die Absetzung des Spiels beim FC St. Pauli am Sonntag beantragt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bestätigte, dass dem SVS »nicht die notwendige Mindestanzahl an Spielern zur Verfügung steht«. Über eine Neuansetzung solle schnellstmöglich entschieden werden.

Eine »umfangreiche PCR-Testung« hatte 18 positive Coronabefunde in der SVS-Mannschaft und dem näheren Umfeld ergeben. Betroffen sind zwölf Spieler und sechs Betreuer, die sich allesamt in Quarantäne begeben haben.

Stehen einem Klub »mehr als 15 spielberechtigte Lizenzspieler und/oder in der Lizenzmannschaft spielberechtigte Amateure/Vertragsspieler« zur Verfügung, wird einem Absetzungsantrag laut DFL-Spielordnung nicht stattgegeben. Unter diesen Spielern müssen sich »mindestens neun Lizenzspieler, darunter ein Torwart« befinden.

St. Pauli ist aktuell Tabellenführer in der zweiten Liga. »Eine Spielabsage ist natürlich immer eine schlechte Nachricht, aber wir werden die Situation so annehmen, wie sie ist. Der Gesundheitsschutz genießt weiterhin die höchste Priorität«, wird St.-Pauli-Sportchef Andreas Bornemann in einer Klubmitteilung zitiert.

jan/sid
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