2. Fußball-Bundesliga Auswärtspunkt mit »Schalke« auf der Brust, St. Pauli steht wieder oben

Ohne den Sponsor Gazprom auf dem Trikot hat der FC Schalke in Karlsruhe einen Punkt geholt. Der FC St. Pauli ist nach seinem Sieg in Ingolstadt zurück an der Tabellenspitze der 2. Liga.
Schalke 04 mit ungewöhnlichen Trikots in jeder Hinsicht

Schalke 04 mit ungewöhnlichen Trikots in jeder Hinsicht

Foto: Uli Deck / dpa

Die Debatte über den Trikotsponsor Gazprom hat den FC Schalke 04 in den vergangenen Tagen am meisten beschäftigt. Sportlich ging es am Samstag zum Karlsruher SC – am Ende kamen die Schalker über ein 1:1 nicht hinaus. Besser machte es der FC St. Pauli, der einen wichtigen Auswärtserfolg feierte. Das gelang auch dem 1. FC Nürnberg in Rostock.

In Traditionstrikots ohne den Namen seines russischen Hauptsponsors Gazprom hat Fußball-Zweitligist Schalke 04 einen Dämpfer für seine Aufstiegshoffnungen erhalten. Die Königsblauen kamen beim Karlsruher SC nach den Turbulenzen um ihren umstrittenen Geldgeber nicht über 1:1 (1:1) hinaus und müssen um ihren Platz in der Spitzengruppe bangen. Der KSC rangiert nach dem Remis weiterhin im Niemandsland der Tabelle.

Rekordtorjäger Simon Terodde (27. Minute) sorgte vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Wildpark-Stadion nach einem Eckball mit seinem 16. Saisontreffer für die glückliche Gästeführung. Nur sieben Minuten später brachte der Südkoreaner Kyoung Rok Choi die Badener jedoch wieder ins Spiel zurück.

Der FC St. Pauli hat Wiedergutmachung für die 0:3-Pleite gegen Hannover 96 betrieben und zumindest vorübergehend die Tabellenspitze erklommen. Die Hamburger gewannen beim Schlusslicht FC Ingolstadt 3:1 (2:1). Darmstadt 98 und Werder Bremen könnten bei Erfolgen allerdings wieder an den Sankt-Paulianern vorbeiziehen.

Daniel-Kofi Kyereh (22.) erzielte mit einem herrlichen Freistoß das Führungstor für die Millerntor-Elf. Dennis Eckert Ayensa (35.) glich für den FCI aus, doch Guido Burgstaller (37.) mit seinem 17. Saisontor schoss die Gäste fast postwendend wieder in Front. Simon Makienok (55.) machte für die Hamburger alles klar. In der 61. Minute hatte Makienok mit einem Kopfball an den Pfosten Pech.

Der 1. FC Nürnberg hat sich mit dem zweiten Sieg in Folge wieder näher an die Aufstiegsplätze herangebracht. Der Club gewann beim abstiegsbedrohten Ex-Bundesligisten Hansa Rostock 2:0 (1:0).

Pascal Köpke (34.) köpfte das Führungstor für die Franken, nachdem zuvor Rostocks Keeper Markus Kolke einen Foulelfmeter von Taylan Duman parierte hatte. Den Abpraller beförderte Köpke über die Linie. Nils Fröling hatte den Strafstoß durch ein Foul an Duman verursacht. Duman war dann allerdings in der zweiten Hälfte treffsicherer und erhöhte auf 2:0 (63.).

Der FCN hat jetzt 39 Punkte auf dem Konto und ist Tabellensechster. Die Norddeutschen rangieren hingegen mit 25 Punkten punktgleich mit dem SV Sandhausen unmittelbar vor Relegationsrang 16.

aha/dpa/sid
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