2. Fußball-Bundesliga Krise beim FC St. Pauli und bei Union Berlin hält an

Fußball-Zweitligist 1860 München jubelt beim FC St. Pauli über seinen ersten Saisonsieg. Für den neuen Hamburger Trainer Thomas Meggle war es ein missglückter Einstand. Auch der SV Sandhausen freute sich über den ersten Erfolg bei Greuther Fürth.

Schlappe für Union Berlin: Seit elf Spielen ohne Sieg
DPA

Schlappe für Union Berlin: Seit elf Spielen ohne Sieg


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Hamburg - Aufatmen bei Ricardo Moniz, Enttäuschung bei Thomas Meggle: Beim FC St. Pauli hat der Trainer von 1860 München mit einem 2:1 (2:1)-Erfolg seinen ersten Saisonsieg geholt und damit dem Hamburger Kollegen den Einstand als Chefcoach gründlich verdorben; noch dazu wurde Meggle in der Nachspielzeit vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt.

Die Gäste gingen in der 18. Minute durch einen von Leonardo verwandelten Foulelfmeter in Führung, vorausgegangen war ein Foul von Tom Trybull gegen Grzegorz Wojtkowiak. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war Yannick Stark aus kurzer Distanz erfolgreich. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte John Verhoek (31. Minute) mit einem Flachschuss.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gastgeber vor 27.892 Zuschauern weiterhin das Spielgeschehen, es mangelte aber an guten Möglichkeiten. Mittelfeldspieler Dennis Daube hatte in der 53. Minute die Chance zum Ausgleich, er traf jedoch nur das Außennetz.

Der SV Sandhausen feierte ebenfalls seinen ersten Saisonerfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth. Das Team von Trainer Alois Schwartz bezwang den Aufstiegskandidaten vor 4608 Zuschauern überraschend 1:0 (0:0). Andrew Wooten (83.) nutzte die Konfusion im Strafraum der Gäste aus. Der zuvor sieglose SV durfte sich zudem bei Torwart Manuel Riemann bedanken, der einen schwach geschossenen Elfmeter von Stephan Fürstner (51.) hielt.

Sandhausen zeigte sich kämpferisch erheblich verbessert, mehr als zwei Chancen von Wooten (8./19.) sprangen für Sandhausen aber zunächst nicht heraus, erst versagte Fürstner nach einem Foul von Kulovits an Zsolt Korcsmar vom Punkt, dann setzte Niko Gießelmann (61.) einen Kopfball aus sechs Metern nur an den Pfosten.

Im dritten Spiel besiegte Aufsteiger 1. FC Heidenheim im eigenen Stadion Union Berlin 3:1 (0:0). Saisonübergreifend ist Union seit nunmehr elf Spielen ohne Sieg. Alle Hoffnungen der Gäste auf ein Ende der Serie wurden in der zweiten Halbzeit innerhalb von nur vier Minuten zunichte gemacht, als Marc Schnatterer (57.) und Florian Niederlechner (60.) für die Gastgeber trafen. Benjamin Köhler brachte Union durch einen Foulelfmeter (82.) noch einmal heran. Alper Bagceci erzielte schließlich den Endstand (90.+1).

psk/sid/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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wza2000 14.09.2014
1. Sehr nobel..
..von Sandhausen nur ein Tor zählen zu lassen. Schließlich stand es im Liveticker kurzzeitig 83:0. Da war der Schreiber vom Kicker wohl etwas euphorisch.
ein-dummer-junge 14.09.2014
2. Unions Trainer muss gehen
wie immer sein Name ist, bitte geh und lasse Union in frieden ruhen. Aber nim den Stasi Ziegler mit.,
50 Sebt 14.09.2014
3. absolute Frechheit
was Herr Kampa da heute am Millerntor gepfiffen hat! Meggle hat sich zurecht aufgeregt und das Stadion kochte, verständlich, war live vor Ort!
paulus1910 15.09.2014
4. Jetzt erst recht
Ich habe bei Pauli ein gutes Gefühl ... Der Kampf hat gestimmt und auch spielerisch waren Fortschritte zu sehen... Das wird schon!!!!!!
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