Vier Spieltage vor Saisonende Osnabrück ist zurück in der 2. Liga

Vor einem Jahr noch 17., jetzt souverän in die 2. Bundesliga aufgestiegen: Der VfL Osnabrück darf sich nach acht Jahren Pause wieder Zweitligist nennen. Das liegt auch an einem Ausrutscher von Verfolger Wehen Wiesbaden.
Der Osnabrücker David Blacha führt den Ball im Duell mit Royal-Dominique Fennell

Der Osnabrücker David Blacha führt den Ball im Duell mit Royal-Dominique Fennell

Foto: Friso Gentsch/DPA

Acht Jahre nach dem letzten Abstieg aus Liga zwei hat der VfL Osnabrück den Wiederaufstieg geschafft. Mit einem 2:0-Sieg gegen Tabellenschlusslicht VfR Aalen sind die Lila-Weißen vier Spieltage vor Saisonende nicht mehr von einem Aufstiegsplatz der 3. Liga zu verdrängen. Dafür, dass der Aufstieg auch rechnerisch sicher ist, sorgte die Niederlage des bisherigen Tabellendritten, des SV Wehen Wiesbaden bei Carl Zeiss Jena.

Tore von Felix Agu (28. Minute) und Benjamin Girth (89.) sorgten an der Bremer Brücke für den VfL-Sieg. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune verlor nur drei von bisher 34 Saisonspielen und kassierte nur 23 Gegentore. Die Vorsaison hatte Osnabrück noch auf Tabellenplatz 17 beendet, nur einen Rang vor der Abstiegszone.

In der Fußballgeschichte der Bundesrepublik Deutschland war der VfL Osnabrück 50 Jahre lang fast immer zweitklassig. Nach dem Sturz in die Regionalliga 1993 konnte sich der Klub aber nie mehr als zwei Jahre am Stück in der 2. Liga halten. Thioune, in der Nähe von Osnabrück geboren und selbst sieben Jahre lang Spieler an der Bremer Brücke, hatte den VfL im Oktober 2017 als Abstiegskandidat übernommen.

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