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22. März 2018, 15:20 Uhr

Umfrage des SPIEGEL

Das denken die Bundesligisten zur 50+1-Regel

Sollen Investoren eine größere Rolle im deutschen Fußball spielen? Für viele Menschen ist das eine wichtige Frage. Wie aber denken die einzelnen Vereine der Bundesliga darüber? Der SPIEGEL hat bei allen nachgefragt.

Die Bundesliga diskutiert über die Abschaffung der 50+1-Regel. Und damit über die Frage, ob Investoren mehr Einfluss im deutschen Fußball bekommen sollten. Wie die Entscheidung ausfällt, ist noch unklar. Das liegt auch daran, dass man gar nicht so genau weiß, welche Vereine eigentlich für eine Öffnung sind und welche dagegen. Der SPIEGEL hat bei allen 36 Profiklubs nachgefragt.

Geantwortet haben alle. Alle? Nein. Ein von unbeugsamen Bayern bevölkerter Serienmeister hörte nicht auf uns. Daher zitieren wir hier das Statement, das Vorstand Karl-Heinz Rummenigge der Zeitschrift "GQ" zum Thema gegeben hat:

"Ich hoffe, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) die 50+1- Regel freigeben wird." Zur Begründung sagte er: "Ich denke, jeder Verein sollte für sich selbst entscheiden, ob er sich für Investoren öffnet, wie weit er sich für Investoren öffnet oder ob er sich gar nicht öffnet."

Bayern München ist also für eine Abschaffung der Regel in ihrer bestehenden Form. Wie übrigens auch diese Vereine:

Hier sind die Antworten der Vereine, die das bestehende Modell beibehalten wollen:

Und diese Vereine können oder wollen sich bisher nicht entscheiden:

ngo/rae

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