50 Millionen Euro Ablöse AS Monaco macht Falcao-Deal perfekt

In Frankreich wächst ein neuer Fußball-Gigant heran: Der AS Monaco hat die Verpflichtung von Stürmerstar Radamel Falcao bekanntgegeben. Für den Angreifer werden rund 50 Millionen Euro Ablöse fällig. Und es sollen weitere große Namen kommen.

Stürmer Falcao: "Eine Ehre, einen der besten Spieler der Welt in unserem Team zu haben"
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Stürmer Falcao: "Eine Ehre, einen der besten Spieler der Welt in unserem Team zu haben"


Hamburg - Der Wechsel des kolumbianischen Stürmerstars Radamel Falcao vom spanischen Pokalsieger Atlético Madrid zum französischen Erstliga-Aufsteiger AS Monaco ist perfekt. Die Monegassen teilten auf ihrer Internetseite mit, dass sie Einigkeit mit Atlético erzielt hätten. Falcao soll in Monaco einen Fünf-Jahres-Vertrag erhalten - angeblich inklusive Ausstiegsklausel. Die Ablösesumme soll nach Medienberichten rund 50 Millionen Euro betragen, der Angreifer rund 14 Millionen Euro jährlich verdienen.

"Wir sind froh, dass Radamel Falcao die Herausforderung mit Monaco für die Zukunft annimmt. Es ist eine Ehre, einen der besten Spieler der Welt in unserem Team zu haben", sagte der milliardenschwere Clubboss Dmitri Ribolowlew. Falcao war im Sommer 2011 vom FC Porto in die spanische Hauptstadt gewechselt. In zwei Spielzeiten erzielte er 70 Treffer für Atlético.

Mit der Verpflichtung von Falcao hat Monaco schon den vierten Hochkaräter unter Vertrag genommen. Zuvor war bereits der Wechsel des Kolumbianers James Rodriguez (21 Jahre) und des Portugiesen Joao Moutinho (26) vom FC Porto für insgesamt 70 Millionen Euro sowie von Real Madrids Ricardo Carvalho ins Fürstentum bekannt geworden.

Auch der französische Außenverteidiger Eric Abidal wird nach dessen Abschied beim FC Barcelona mit Monaco in Verbindung gebracht. Als weitere Zugänge sind Torwart Victor Valdés vom FC Barcelona und der portugiesische Nationalspieler Fabio Coentrao von Real Madrid im Gespräch.

chp/sid/dpa/rtr



insgesamt 17 Beiträge
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klaromat 01.06.2013
1. ....
Wieder mal ein grosser Junge mit zu viel Geld für Spielzeug....
mare56 01.06.2013
2. 10.000 Zuschauer im Schnitt
Beim AS Monaco wird jeder Zuschauer mit Handschlag begrüßt und von einem Platzanweiser (Rentner) zu seinem Sitz gebracht - gegen Trinkgeld natürlich. Wenn der Russe nicht wär, wäre AS schon längst pleite. Der hat sich damit seine Aufenthaltserlaubnis gekauft!
Karbonator 01.06.2013
3.
Das finde ich sehr schade, denn Falcao ist einer der besten Stürmer der Welt und auf der Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Statt dem meisten Geld zu folgen, hätte er lieber eine gute Mannschat auswählen sollen, mit der er auch Titel holen könnte. Klar sind 14 Mio. nicht wenig Geld. Aber ich fürchte, er wird weiterhin größtenteils ohne Titel bleiben - vllt. mal ne Französische Meisterschaft, bevor es auch bei der neuen Staransammlung in Monaco den Bach runtergeht. Ich bin mir sicher, daß er bei jeder anderen Spitzenmannschaft mit Leichtigkeit einen Vertrag bekommen hätte... und in den meisten auch Stammkraft wäre. Nur mal als Beispiel die Bayern... da könnte er womöglich keine 14 Mio. im Jahr verdienen, aber dafür mit großer Wahrscheinlichkeit jedes Jahr um den nationalen Titel mitspielen und auch keine geringen Chancen auf größere Erfolge in der CL haben. So ist es doch kaum zu glauben, daß er bisher lediglich ACHT CL-Spiele auf dem Buckel hat.
doobiebrother 01.06.2013
4. was wurde aus financial fair play?
oder gilt das erst wenn man im europapokal mitspielt?
Fackel 01.06.2013
5. haha
das sind bis auf Falcao keine Top-Leute. Mit der Truppe wird es schwierig sein international was zu reissen. Aber 14 Mio ist vor Allem in Monaco schon eine Ansage. CR7 wird bald wieder "traurig" sein.
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