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08. Februar 2013, 13:04 Uhr

AC Mailand

Balotelli und Berlusconi-Bruder legen Streit bei

Alles wieder harmonisch beim AC Mailand: Stürmer Mario Balotelli und AC-Vizepräsident Paolo Berlusconi haben sich ausgesprochen. Der Bruder des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten hatte den Profi zuvor rassistisch beleidigt. Er will es aber gar nicht so gemeint haben.

Hamburg - AC Mailands Vizepräsident Paolo Berlusconi hat sich nach seinen rassistischen Äußerungen über Mario Balotelli mit dem Stürmer ausgesprochen. Der Bruder des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und der Nationalspieler trafen sich in Mailand und versöhnten sich nach einem kurzen Gespräch mit einem Handschlag, wie italienische Medien am Freitag berichteten.

Berlusconi hatte den 22-Jährigen am Ende einer Rede bei einer Wahlkampfveranstaltung als "Negerlein der Familie" bezeichnet. Im Internet löste die Aussage heftige Kritik aus, nach Meinung von Berlusconi war aber alles halb so schlimm. "Balotelli hatte schon verstanden, dass das eine liebevoll gemeinte Äußerung war, die von den Medien aufgebauscht wurde", sagte er den Berichten zufolge nach dem Gespräch.

Balotelli war erst in der Winterpause von Manchester City zum AC Milan gewechselt. Er hatte den AC Mailand stets als seinen Wunschverein bezeichnet. In seiner ersten Partie stellte er mit zwei Toren gleich den 2:1-Sieg über Udinese sicher.

aha/dpa

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