Einspruch erfolgreich AC Mailand darf nun doch an der Europa League teilnehmen

Die AC Milan hat zwar gegen das Uefa-Reglement verstoßen, von der Europa League darf sie deshalb aber nicht ausgeschlossen werden. Das entschied der Internationale Sportgerichtshof.
Spieler der AC Milan

Spieler der AC Milan

Foto: imago/ LaPresse

Der italienische Erstligist AC Milan wird nun doch nicht von der Europa League ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof Cas gab bekannt, dem Einspruch des Klubs gegen ein Uefa-Urteil stattgegeben zu haben.

Die Rossoneri hatten sich in der abgelaufenen Saison als Tabellensechster für die Europa League qualifiziert, waren aber von der Uefa wegen Verstoßes gegen das Financial Fair Play für ein Jahr von allen Europacup-Wettbewerben ausgeschlossen worden. Milan hatte die Entscheidung angefochten.

Verstoß ja, Strafe unverhältnismäßig

Der Klub hatte vor einem Jahr rund 200 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und damit gegen das Uefa-Reglement verstoßen. Danach dürfen die Profiklubs im Grundsatz nicht mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen. Dem stimmte das Gericht zu, erachtete die vom Uefa-Gericht verhängte Strafe aber als unverhältnismäßig.

Wenige Tage vor der Cas-Entscheidung hatte die AC Milan Schlagzeilen mit einem spektakulären Eigentümerwechsel gemacht. Auf den nicht mehr zahlungsfähigen Unternehmer Li Yonghong aus China folgt nun eine US-Anlagegesellschaft.

mfu/dpa
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