Afrika-Cup Angola und Tunesien im Viertelfinale

Das Viertelfinale im Afrika-Cup ist komplett: Angola und Tunesien stoßen nach dem Unentschieden im abschließenden Gruppenspiel in die Runde der letzten Acht vor. Die tunesische Mannschaft bekommt es nun mit einem deutschen Trainer zu tun.


Hamburg - Tunesien und Angola komplettieren das Viertelfinale beim 26. Afrika-Cup in Ghana. Die beiden punktgleichen Mannschaften trennten sich zum Vorrundenabschluss in der Gruppe D 0:0 und ließen damit Südafrika und Senegal hinter sich, die 1:1 (1:1) spielten. Tunesien trifft nun am kommenden Montag (21.30 Uhr) auf Kamerun mit dem deutschen Trainer Otto Pfister. Angola, das bei seiner vierten Teilnahme erstmals die Vorrunde überstand, muss in der Runde der letzten Acht ebenfalls am Montag (18 Uhr) in Kumasi gegen Rekordsieger Ägypten antreten.

Tunesiens Nafti (r.) Angolas Amaral: Gutes Ergebnis für beide
AP

Tunesiens Nafti (r.) Angolas Amaral: Gutes Ergebnis für beide

Obwohl Tunesien und Angola nach zuvor je einem Sieg und einem Unentschieden ein weiteres Remis reichte, bemühten sich beide Teams um den Gruppensieg. Armine Chermiti hatte in der Anfangsphase gleich mehrere gute Chancen für die Nordafrikaner, aber auch Angolas Manucho prüfte Torhüter Hamdi Kasraoui.

Der kommende WM-Gastgeber Südafrika ging durch Elrio van Heerden (13.) zunächst in Führung, doch Henri Camara (36.) glich für den Senegal aus. Bei den Senegalesen hatte Trainer Lamine Ndiaye kurzfristig drei Spieler aussortiert: Nach einem Disko-Ausflug verzichtete der ehemalige Co-Trainer, der den Posten kurzfristig vom zurückgetretenen Polen Henri Kasperczak übernommen hat, auf Kapitän El Hadj Diouf, Torhüter Tony Sylva und Ousmane Ndoye.

fpf/sid



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