Afrika-Cup Guinea nach Losentscheid im Viertelfinale

Guinea hat beim Afrika-Cup per Losentscheid das Viertelfinale erreicht. Das Team mit Bundesligaprofi Ibrahima Traoré trifft im Viertelfinale auf Ghana. Trauer herrscht dagegen bei Mali.

Gladbach-Profi Traoré (l.): Mit Guinea eine Runde weiter
REUTERS

Gladbach-Profi Traoré (l.): Mit Guinea eine Runde weiter


Hamburg - Guineas Fußball-Nationalmannschaft mit Ibrahima Traoré von Borussia Mönchengladbach steht nach einem Losentscheid im Viertelfinale des Afrika-Cups. Das teilten die Organisatoren des Turniers in Äquatorialguinea mit. Gegner am Sonntag in Malabo ist Ghana.

Ein Teamvertreter Guineas zog in einem Hotel in der Hauptstadt Äquatorialguineas das Los mit der Nummer zwei, ein Offizieller Malis erwischte nur die Kugel, in der sich ein Stück Papier mit der Nummer 3 befand.

Mali muss damit nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. Beide Teams hatten sich im letzten Vorrundenspiel 1:1 getrennt und nach Punkten und Toren gleichauf den zweiten Platz belegt.

Vorbei ist das Turnier auch für den Senegal, der sich nach dem Vorrunden-Aus von Trainer Alain Giresse trennte. "Wir werden ohne Alain Giresse weiterarbeiten", sagte Verbandspräsident Augustin Senghor. Der frühere französische Nationalspieler war seit 2012 im Amt, sein Vertrag läuft im Februar aus. Beim Afrika-Cup war das Team von Giresse durch eine 0:2-Niederlage gegen Algerien gescheitert.

psk/dpa/sid



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spitzaufknoof 29.01.2015
1. Losverfahren
Das muss ja bedeuten, dass die beiden Teams auch gegen die anderen Gruppengegner exakt die gleichen Resultate hatten. Durch Losentscheid rauszufliegen ist sportlich echt bitter und kommt zum Glück nicht oft vor.
blurps11 29.01.2015
2.
Zitat von spitzaufknoofDas muss ja bedeuten, dass die beiden Teams auch gegen die anderen Gruppengegner exakt die gleichen Resultate hatten. Durch Losentscheid rauszufliegen ist sportlich echt bitter und kommt zum Glück nicht oft vor.
Ja, 1:1 in allen fünf Partien dieser beiden Mannschaften. Bei einem 1:1 für CIV gegen Kamerun hätten sogar alle Teams in der Gruppe genau die gleiche Bilanz gehabt, so hat sich die Elfenbeinküste gerade noch vor der Lotterie gerettet. Natürlich bitter für Mali, Entscheid per Fairplay oder Weltrangliste ergibt sportlich aber auch nicht mehr Sinn.
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