Afrika-Cup Sensations-Achtelfinalist Komoren nach Coronaausbruch ohne Torhüter

Das Fußball-Nationalteam qualifizierte sich als krasser Außenseiter für das Achtelfinale des Afrika-Cups. Dort hat der Fußballzwerg ein Problem: Ein Torhüter fehlt verletzt, zwei haben Corona.
Salim Ben Boina fehlt den Komoren verletzt, seine Ersatzmänner haben jeweils Corona

Salim Ben Boina fehlt den Komoren verletzt, seine Ersatzmänner haben jeweils Corona

Foto: DANIEL BELOUMOU OLOMO / AFP

Beim Afrika-Cup muss die Fußball-Nationalmannschaft von den Komoren am Montag (20 Uhr, Stream: DAZN) im Achtelfinale gegen Gastgeber Kamerun ohne gelernten Torhüter antreten. Grund ist ein Coronaausbruch beim Überraschungsteam des Turniers.

Nachdem sich Stammkeeper Salim Ben Boina beim sensationellen 3:2-Sieg gegen Afrika-Cup-Rekordfinalist Ghana verletzt hatte, wurden nun die Ersatzleute Moyadh Ousseini und Ali Ahamada als zwei von insgesamt sieben Spielern positiv getestet. Auch Trainer Amir Abdou musste in Isolation.

»Wir versuchen, so gut wie möglich mit der Situation umzugehen«, sagte El Hadad Himidi, der General Manager des Teams. »Ohne den Trainer, einige wichtige Spieler und die beiden verbleibenden Torhüter ist die Situation ziemlich schwierig.«

Für die Komoren ist das Erreichen des Achtelfinales bei der afrikanischen Kontinentalmeisterschaft bereits der größte Erfolg in der Geschichte des Nationalteams. Das Land wird in der Fifa-Weltrangliste nur auf Platz 132 geführt und ist erstmals bei der Endrunde des Afrika-Cups dabei.

cev/dpa
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