Afrika-Cup Tunesien steht im Viertelfinale, Bentaleb raus

Das Viertelfinale des Afrika-Cups wird ohne Mitfavorit Algerien stattfinden. Damit muss auch Schalkes Nabil Bentaleb vorzeitig abreisen. Jubeln durfte Tunesien nach einem klaren Sieg.

Tunesiens Naim Sliti bejubelt sein Tor gegen Simbabwe
AFP

Tunesiens Naim Sliti bejubelt sein Tor gegen Simbabwe


Tunesien hat sich beim Afrika-Cup in Gabun als zweite Nation aus der Vorrundengruppe B für das Viertelfinale qualifiziert. Die Nordafrikaner sicherten sich durch ein 4:2 (4:1) gegen Simbabwe in Libreville den zweiten Platz hinter Gruppensieger Senegal. Die Westafrikaner verpassten im dritten Spiel ihren dritten Sieg und mussten sich gegen Algerien in Franceville mit einem 2:2 (1:1) begnügen.

Der siebte Punkt reichte aber zum ersten Platz vor Tunesien (6 Punkte), Algerien (2) und Simbabwe (1). Der Senegal trifft in der Runde der letzten Acht nun am Samstag (17 Uhr) auf Kamerun, Tunesien muss am gleichen Tag gegen Burkina Faso spielen (20 Uhr). Ebenfalls bereits für das Viertelfinale qualifiziert ist aus der Gruppe D das Team aus Ghana.

Für Mitfavorit Algerien kam damit unerwartet früh das Aus bei der 31. Auflage des Afrika-Cups. Dem Team um Afrikas Fußballer des Jahres Riyad Mahrez und dessen Mannschaftskollegen von Leicester City, Islam Slimani, wurden gute Chancen eingeräumt, nach 1990 zum zweiten Mal den Titel gewinnen zu können. Slimani hatte WM-Achtelfinalist Algerien zweimal in Führung geschossen (10. Minute/52.), Senegal glich durch Pape Kouli Diop (44.) und Moussa Sow (53.) aus.

Schalkes Nabil Bentaleb spielte bei Algerien durch. Nach dem frühen Ausscheiden steht der Mittelfeldspieler den Königsblauen bereits früher als gedacht in der Bundesliga wieder zur Verfügung. Das gilt auch für Dortmunds Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang, der nach dem Ausscheiden mit Gabun bereits am kommenden Bundesliga-Spieltag in Mainz wieder im BVB-Kader stehen soll.

krä/sid/dpa



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team_frusciante 24.01.2017
1.
"Der siebte Punkt reichte aber zum ersten Platz vor Tunesien" -- den Punkt hätte Senegal nicht gebraucht. Sie waren schon vor dem Spiel Gruppenerster, ausschlaggebend war der direkte Vergleich mit Tunesien.
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