Regionalliga West Fans sollen Aachen-Torwart geschlagen haben

Schwere Vorwürfe gegen Anhänger von Alemannia Aachen: Trainer Peter Schubert sagte, einer seiner Spieler sei nach dem Abpfiff der Partie gegen Rot-Weiß Oberhausen geschlagen worden. Laut der Zeitung "Reviersport" handelt es sich um Keeper Frederic Löhe.


Hamburg - Alemannia Aachen beklagt das Verhalten der eigenen Fans während und nach dem Regionalliga-Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen. Nach dem Abpfiff soll Torwart Frederic Löhe von mindestens einem Zuschauer geschlagen worden sein. Das berichtet die Sportzeitung "Reviersport" auf ihrer Webseite.

Demnach sagte Aachens Coach Peter Schubert bei der anschließenden Pressekonferenz: "Das kann einfach nicht sein, wir sind hier in einem falschen Film. Wenn ein Spieler, der sich den Fans stellt, geschlagen wird, stimmt etwas ganz gewaltig nicht." Für so etwas habe er kein Verständnis, so der Trainer.

Offenbar hatten zuvor einige Spieler den Dialog mit den Anhängern gesucht, die nach dem Schlusspfiff und der neunten Niederlage (0:2) im 14. Spiel auf die Zäune geklettert waren. Die Fans hatten zudem das Aus von Trainer Schubert gefordert. Der Polizei gelang es, die Situation zu beruhigen, danach soll sich der Vorfall mit Löhe ereignet haben.

Bereits vor Spielbeginn hatten Alemannia-Fans ihren Unmut über die Leistungen des Absteigers geäußert. Auf einem rund 40 Meter langen Spruchband schrieben sie: "Ehret das Dreieck mit letzten Willen, dann werden wir wieder singen. Andernfalls - so sieht's aus - ziehen wir euch die Trikots aus." Kurz nach dem Anpfiff soll sich ein Großteil der Aachener Anhänger in die Katakomben des Tivoli zurückgezogen haben und erst in der 20. Minute zurückgekommen sein.

Oberhausens Coach Peter Kunkel hielt zu seinem Trainerkollegen: "Mein Kollege Peter Schubert tut mir einfach nur leid. Er hat im Sommer ein neues Team aus dem Boden gestampft und muss nun so etwas miterleben. Das geht überhaupt nicht."

Die Alemannia steht derzeit mit 15 Punkten auf Rang 13 in der Regionalliga West, RWO ist mit nun 22 Zählern Achter.

max



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rolli59 02.11.2013
1. Tschö Oche ...
... die Schwachmaten brennen gerade das letzte bisschen an Tradition ab, das von diesem Club noch übrig geblieben ist. Und die "neuen" Öcher Fans werden es nicht bemerken und heftig darüber streiten. Hauptsache keine Politik im Stadion.
lampropeltis 03.11.2013
2. so sind sie...
...die öcher Fans, asozial wie eh und jeh. Wars mal das rechte Pack von der Karlsbande?
anton014 03.11.2013
3. Arrogante A....löcher
Zitat von rolli59... die Schwachmaten brennen gerade das letzte bisschen an Tradition ab, das von diesem Club noch übrig geblieben ist. Und die "neuen" Öcher Fans werden es nicht bemerken und heftig darüber streiten. Hauptsache keine Politik im Stadion.
Ein Großteil duetscher Fußballfans ist arrogant, besserwisserisch und offensichtlich mit einem IQ ausgestattet, der soeben zum Überleben reicht. Kurz gesagt: So richtig zum Kotzen. In Deutschland Profifußballer zu sein hat nur noch wenig mit Spaß zu tun bei diesem Gehetze und Gepöbel. Der Mob macht die Fußballstadien zu seiner Bühne. Die Fußballer sind nur Mittel zum Zweck. Gehören Sie auch zu diesen Fans?
arturo89 03.11.2013
4. Traurig
Der oecher krau von seiner besten Seite. Einfach nur traurig was aus diesen tollen Verein in kürzester Zeit geworden ist. Leider sind alle dafür Verantwortlichen geflüchtet und arbeiten unbelastet weiter. (100% meijer...) schade
exilöcher 03.11.2013
5. Ein Fan macht noch keine Gruppierung
Es steht außer Frage, wie unglaublich es ist, dass das passiert ist! Was mich Aber ebenso ärgert ist wie hier wieder mal alle Aachener Fans gleichgeschaltet werden. Es war Ein Idiot der das gemacht hat! Aber sowohl der ersteller des Artikels als Auch die kommetatoren Sind wohl generell lieber der negativen Sicht auf aachen zu gewannt. So wird nicht darüber berichtet wie hunderte Fans sich gegen rechts stellen, wie viele Freiwillige dafür kämpfen, dass der Verein am Leben bleibt etc. Sondern die Schlagzeilen raus gepickt. So ist es wohl leider, Wenn Ein Nachrichten Magazin zur Boulevard Presse wird. Schade, der Spiegel war mal was wert!
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