Fan-Attacke auf Torwart Aachen erteilt Zuschauer Stadionverbot

Am Samstag war der Torwart von Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen von einem Anhänger des eigenen Clubs attackiert worden. Nun hat der Verein den Täter ermittelt und ein Stadionverbot ausgesprochen. Bei der Identifizierung halfen die eigenen Fans.


Hamburg - Nach der Attacke eines Zuschauers gegen den eigenen Torhüter hat Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen den Täter schnell ermittelt und ein Stadionverbot ausgesprochen. Unmittelbar nach der 0:2-Niederlage gegen Rot-Weiß Oberhausen wurde Aachens Schlussmann Frederic Löhe von einem Fan attackiert und erhielt aus der Menge eine Ohrfeige. Wie der Club mitteilte, sei durch das Eingreifen anderer Fans der Täter ermittelt worden. Torhüter Löhe werde bei der Polizei Aachen eine Strafanzeige stellen, hieß es weiter.

"Das kann einfach nicht sein, wir sind hier in einem falschen Film", sagte Alemannia-Trainer Peter Schubert. "Wenn ein Spieler, der sich den Fans stellt, geschlagen wird, stimmt etwas ganz gewaltig nicht." Auch Löhe war fassungslos: "So etwas hat es noch nie gegeben", sagte der Torwart.

Nach der Niederlage gegen RWO hatten einige Aachener Spieler den Dialog mit den Anhängern gesucht, die nach der neunten Niederlage im 14. Spiel auf die Zäune geklettert waren. Die Fans hatten zudem das Aus von Trainer Schubert gefordert. Der Polizei gelang es, die Situation zu beruhigen, danach soll sich der Vorfall mit Löhe ereignet haben.

Die Alemannia steht derzeit mit 15 Punkten auf Rang 13 in der Regionalliga West.

mon/dpa



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michlauslöneberga 03.11.2013
1. Bitte keine Verallgemeinerungen!
Zitat von sysopAm Samstag war der Torwart von Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen von einem Anhänger des eigenen Clubs attackiert worden. Nun hat der Verein den Täter ermittelt und ein Stadionverbot ausgesprochen. Bei der Identifizierung halfen die eigenen Fans. http://www.spiegel.de/sport/fussball/alemanna-aachen-hat-nach-angriff-auf-torwart-taeter-ermittelt-a-931506.html
Nicht alle Fans von Fußballvereinen im Allgemeinen und Alemannia Aachen im Besonderen sind derartige bescheuert, wie dieser eine nun identifizierte, selbst bei Anlegung niedrigster Maßstäbe wohl besonders unterbelichtete Schwachmat. Es steht nur zu hoffen, dass dieses besondere Exemplar seiner Spezies vor allem durch seinesgleichen soziale Ausgrenzung erfährt und nicht etwa noch durch eine Mediation mit dem Opfer geehrt wird.
frechwieoskar 03.11.2013
2.
Zitat von michlauslönebergaNicht alle Fans von Fußballvereinen im Allgemeinen und Alemannia Aachen im Besonderen sind derartige bescheuert, wie dieser eine nun identifizierte, selbst bei Anlegung niedrigster Maßstäbe wohl besonders unterbelichtete Schwachmat. Es steht nur zu hoffen, dass dieses besondere Exemplar seiner Spezies vor allem durch seinesgleichen soziale Ausgrenzung erfährt und nicht etwa noch durch eine Mediation mit dem Opfer geehrt wird.
richtig, man sollte nicht aus dem bauch heraus eine aussage treffen, sondern fakten sprechen lassen: wie gesagt, in aachen gibt es ganz spezielle fans. und das sind keine einzelfälle oder ausnahmen, wie man gerne suggerieren möcht!
beegee 04.11.2013
3.
Zitat von frechwieoskarrichtig, man sollte nicht aus dem bauch heraus eine aussage treffen, sondern fakten sprechen lassen: wie gesagt, in aachen gibt es ganz spezielle fans. und das sind keine einzelfälle oder ausnahmen, wie man gerne suggerieren möcht!
Der oskar, nun treibt er also auch hier sein Unwesen und nicht nur im Kommentarbereich der Aachener Zeitung. Lieber oskar, sagen Sie doch bitte den Lesern des SPON auch, dass Sie im Forum der Aachener Zeitung immer wieder als Alemannia-Hasser auftreten. Sie haben kein Interesse an dem Verein, außer ihn zu diskreditieren. Dabei will ich gar nicht wissen, ob Sie Köln oder Gladbach-Fan sind oder von Fußball keine Ahnung haben. Warum haben Sie denn nicht auch die Schlagzeilen und Artikel aufgeführt, in denen vom Widerstand der friedliebenden Fans, von den klaren Aussagen des Vereins, von den Stadionverboten und von Aktionen gegen Rechts und Gewalt zu lesen ist? Genau: Die würden ja ein differenziertes Bild der Aachener Fans und des Clubs abgeben. Übrigens, ohne solche Aktionen gutheißen zu wollen: Wo bleiben die Artikel zu den Düsseldorfer Fans, die nach dem Debakel gegen Aalen ihr eigenen Spieler angespuckt haben - und das war nicht nur ein Verwirrter. Leider macht sich im deutschen Fußball, vor allem in der Ultra-Szene, mittlerweile eine Gewaltbereitschaft und ein asoziales Verhalten breit, gegen das die Vereine drastisch vorgehen muss.
michlauslöneberga 04.11.2013
4. Ohne hier
Zitat von beegeeDer oskar, nun treibt er also auch hier sein Unwesen und nicht nur im Kommentarbereich der Aachener Zeitung. Lieber oskar, sagen Sie doch bitte den Lesern des SPON auch, dass Sie im Forum der Aachener Zeitung immer wieder als Alemannia-Hasser auftreten. Sie haben kein Interesse an dem Verein, außer ihn zu diskreditieren. Dabei will ich gar nicht wissen, ob Sie Köln oder Gladbach-Fan sind oder von Fußball keine Ahnung haben. Warum haben Sie denn nicht auch die Schlagzeilen und Artikel aufgeführt, in denen vom Widerstand der friedliebenden Fans, von den klaren Aussagen des Vereins, von den Stadionverboten und von Aktionen gegen Rechts und Gewalt zu lesen ist? Genau: Die würden ja ein differenziertes Bild der Aachener Fans und des Clubs abgeben. Übrigens, ohne solche Aktionen gutheißen zu wollen: Wo bleiben die Artikel zu den Düsseldorfer Fans, die nach dem Debakel gegen Aalen ihr eigenen Spieler angespuckt haben - und das war nicht nur ein Verwirrter. Leider macht sich im deutschen Fußball, vor allem in der Ultra-Szene, mittlerweile eine Gewaltbereitschaft und ein asoziales Verhalten breit, gegen das die Vereine drastisch vorgehen muss.
zu irgendwelchen Verfehlungen von "Fußballfans" jedweder Couleur Stellung nehmen zu können oder zu wollen, vielleicht doch der Hinweis, dass, so widerlich ersteres auch sein mag, zwischen dem Anspucken eines Menschen und Schlagen desselben schon noch gewaltige Unterschiede bestehen.
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