Im Trainingslager vor Länderspiel DFB-Kapitänin Alexandra Popp mit Corona infiziert

Die DFB-Frauen müssen bis auf Weiteres auf ihre erfahrenste Spielerin verzichten: Alexandra Popp wurde im Trainingslager positiv getestet – ausgerechnet in der entscheidenden Phase der EM-Vorbereitung.
Alexandra Popp Anfang Juni in der EM-Vorbereitung mit der Nationalelf

Alexandra Popp Anfang Juni in der EM-Vorbereitung mit der Nationalelf

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Sebastian Gollnow / dpa

Die Spielführerin der DFB-Fußballerinnen, Alexandra Popp, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Während des EM-Trainingslagers der Frauen-Nationalmannschaft in Herzogenaurach fiel der Test der 31-Jährigen vom VfL Wolfsburg positiv aus, nachdem sie leichte Symptome verspürt hatte. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mitteilte, war zu Beginn des Trainingslagers ihr Test noch negativ gewesen. Die Offensivspielerin wurde isoliert. Die folgenden Tests des kompletten Kaders und des Betreuerstabes fielen zunächst negativ aus.

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Die DFB-Frauen absolvieren am 24. Juni (17 Uhr, ZDF) den letzten Härtetest vor der Europameisterschaft, die vom 6. Juli bis 31. Juli in England stattfindet. Dabei trifft das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg im Erfurter Steigerwaldstadion auf die Schweiz.

Popp ist mit 113 Länderspielen die erfahrenste Spielerin im deutschen Kader. Erst im April hatte sie beim 3:0 gegen Portugal in der WM-Qualifikation nach fast einem Jahr Pause ihre Rückkehr ins DFB-Team gefeiert, nachdem eine Knorpelverletzung im Knie und zwei Operationen sie über Monate aus der Bahn geworfen hatten. Zuletzt hoffte Popp aber auf einen Formaufbau Richtung Saisonhöhepunkt. Sie soll das deutsche Aufgebot in England anführen, das Voss-Tecklenburg Ende Mai bekannt gegeben hatte.

Im Kader des Rekord-Europameisters für das Turnier stehen demnach jeweils acht Akteurinnen vom Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg sowie vom Vizemeister FC Bayern München, darunter Popp und Torfrau Almuth Schult. Jüngste im Team ist die 19 Jahre alte Jule Brand von der TSG 1899 Hoffenheim.

ara/dpa