Ankunft in Stuttgart Weltmeisterlicher Empfang für DFB-Elf

Es war wie eine Demonstration für den Verbleib des Bundestrainers: Jürgen Klinsmann und sein Team wurden in Stuttgart von tausenden Anhängern begeistert empfangen. Zwischenzeitlich brach sogar der Verkehr rund um das Mannschafts-Quartier zusammen.


Stuttgart - Eine Stadt aus dem Häusle: Rund 10.000 Fans haben der deutschen Fußball-Nationalmannschaft heute einen überwältigenden Empfang im Stadtzentrum Stuttgarts bereitet. Die Umgebung des Mannschafts-Hotels in der Nähe des Bahnhofs glich am späten Abend einem schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer, der Verkehr kam dabei völlig zum Erliegen. Die deutsche Mannschaft bestreitet morgen in der Stuttgarter WM-Arena das Spiel um Platz 3 gegen Portugal (21 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

"Das ist unfassbar, mit so etwas haben wir nicht gerechnet, so etwas haben wir bisher auch noch nicht erlebt", sagte der nahezu fassungslose DFB-Mediendirektor Harald Stenger. Immer wieder wurde die Mannschaft mit Sprechchören aufgefordert, sich der Menge zu zeigen. Durch Foyer-Fenster gaben die Nationalspieler den teilweise hysterischen Anhängern schließlich Autogramme und zelebrierten gemeinsam mit den Fans die "Welle". Schon auf dem Fahrt in die Innenstadt wurde das DFB-Team mit Hupkonzerten gefeiert.

Zuvor hatten 1000 Fans auf das Eintreffen der Mannschaft am Stuttgarter Flughafen gewartet und sie mit schwarz-rot-goledenen Fahnen und Sprechchören empfangen. Die DFB-Auswahl war mit einer halbstündigen Verspätung gelandet, da sie wegen eines Gewitters nicht wie geplant um 18.30 Uhr vom Flughafen Berlin starten konnte. Klinsmann ist nicht nur wegen seiner Erfolge als Bundestrainer im "Ländle" beliebt. Der 41-Jährige hatte seine Karriere Anfang der 80er Jahre bei den Stuttgarter Kickers begonnen. 1984 wechselte er dann zum VfB Stuttgart, eher er die Schwaben 1989 gen Inter Mailand verließ.

mig/sid



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