Schnelle Rückkehr auf den Rasen Fünf Wochen nach Krebsdiagnose – Berger wieder im DFB-Aufgebot

Am Sonntag stand sie bereits beim FC Chelsea im Tor, nun kehrt Ann-Katrin Berger auch ins deutsche Team zurück. Für die an Schilddrüsenkrebs erkrankte Torhüterin ist es nicht das erste Blitz-Comeback.
Zurück bei Chelsea und im DFB-Team: Ann-Katrin Berger

Zurück bei Chelsea und im DFB-Team: Ann-Katrin Berger

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Tim Goode / dpa

Ann-Katrin Berger ist zurück im Aufgebot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Und das, obwohl sie erst vor rund fünf Wochen bekannt gegeben hat, dass sie sich einer erneuten Krebsbehandlung unterziehen muss.

»Unglücklicherweise ist nach vier krebsfreien Jahren ein Wiederauftreten in meiner Schilddrüse entdeckt worden«, schrieb die 31-jährige Chelsea-Spielerin damals bei Instagram. Bei Berger war 2017 erstmals Krebs diagnostiziert worden, nach einer Operation kehrte sie aber schon damals kurze Zeit später wieder auf den Platz zurück.

Nun gelang ihr schon das zweite Comeback: Am Sonntag stand sie wieder für den FC Chelsea im Tor und zeigte beim 2:0-Sieg gegen Manchester City einige starke Paraden. Eine Operation war dieses Mal nicht nötig, schreibt die »Bild«-Zeitung. Schon nach drei Wochen stand Berger wieder auf dem Trainingsplatz.

Bald könnte sich Berger auch wieder im Tor der Deutschen auszeichnen, nachdem Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sie ins Aufgebot für das Testspiel gegen Frankreich am 7. Oktober berufen hat. »Wir freuen uns sehr, dass Ann-Katrin Berger wieder dabei sein kann: Das ist die schönste Nachricht rund um diese Länderspielmaßnahme«, sagte die Bundestrainerin.

Stammtorhüterin Merle Frohms (VfL Wolfsburg) ist ebenso im Kader wie die beiden Torhüterinnen Maria Luisa Grohs vom FC Bayern München und Stina Johannes von Eintracht Frankfurt. Wie abgesprochen verzichtet die Trainerin dagegen auf Almuth Schult (Angel City FC) aufgrund des letzten Spieltags vor den Playoffs in der amerikanischen NWSL: »Es wäre unvernünftig, Almuth nur für ein paar Tage diesen Reisestrapazen auszusetzen.«

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kjo/dpa
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