1. FC Köln Modeste-Transfer nach China perfekt

Mehrfach schien Anthony Modeste vor einem Wechsel nach China zu stehen, jetzt ist der Transfer tatsächlich perfekt. Zuletzt drohte sogar eine juristische Auseinandersetzung zwischen dem 1. FC Köln und seinem Top-Stürmer.

Anthony Modeste
AFP

Anthony Modeste


Der Transfer-Hickhack um Anthony Modeste vom 1. FC Köln ist beendet, der Franzose geht definitiv nach China. Dies bestätige der Klub in einer schriftlichen Erklärung. "Nach zwei Jahren im FC-Trikot wechselt Anthony Modeste in die chinesische Super League. Stürmer Anthony Modeste verlässt den 1. FC Köln. Der 29-Jährige wird seine Karriere in der chinesischen Super League bei Tianjin Quanjian fortsetzen. Alle relevanten Parteien haben sich geeinigt."

FC-Anwalt Stefan Seitz hatte der Deutschen Presse-Agentur bereits bestätigt, dass der für Donnerstag anberaumte Arbeitsgerichtstermin zwischen dem Bundesligisten und seinem Top-Torjäger (25 Ligatreffer in der abgelaufenen Saison) abgesagt wird.

Zuvor hatten "Express", "Bild" und "Kicker" übereinstimmend über die Einigung der Parteien berichtet. Demnach soll der Franzose zunächst für sechs Millionen Euro für zwei Jahre ausgeliehen werden. Danach bestehe eine bindenden Kaufoption in Höhe von 29 Millionen Euro. So kämen die Kölner auf die ursprüngliche Summe von 35 Millionen Euro. Dies wäre für den Verein ein Rekordtransfer.

Das Gerangel um den Wechsel des besten FC-Torschützen der vergangenen beiden Jahre hatte zuletzt seinen Höhepunkt gefunden, als der 29-Jährige vom Training des Klubs freigestellt wurde und nicht mit ins Trainingslager gereist war. Gegen diese Maßnahme war Modeste mit juristischen Mitteln vorgegangen. Am Abend war er dann noch mal am Geißbockheim und konnte mit dem Klub eine Einigung erwirken. "Der 1. FC Köln dankt Tony für seinen Einsatz im FC-Trikot und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute", schrieben die Kölner in ihrer Mitteilung. Der Transfermarkt in China schließt am kommenden Freitag.

Einen Nachfolger für den erfolgreichen Stürmer haben die Kölner bereits verpflichtet. Für 16 Millionen Euro kommt Jhón Cordoba vom Liga-Konkurrenten FSV Mainz 05. Der Kolumbianer unterschrieb beim FC einen Vertrag bis 2021.

lst/dpa



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spon_2937981 12.07.2017
1. Option?
Was denn nu? Bindend, also Verpflichtung zum Kauf, oder eine Option, also keine Verpflichtung?
go-west 12.07.2017
2. Man hätte ihn nicht gehen lassen dürfen.
Stattdessen hätte der Supermarkt-Sponsor einfach tiefer in die Tasche greifen sollen und dem Club auf diese Art und Weise zu der gewünschten Liquidität verhelfen sollen. Ich fürchte, dass sich der Weckgang in der nächsten Saison bitter rächen wird.
Michael200669 12.07.2017
3.
Zitat von go-westStattdessen hätte der Supermarkt-Sponsor einfach tiefer in die Tasche greifen sollen und dem Club auf diese Art und Weise zu der gewünschten Liquidität verhelfen sollen. Ich fürchte, dass sich der Weckgang in der nächsten Saison bitter rächen wird.
Wissen sie, was mich an so welchen Sätzen echt nervt. Bei Hoffenheim und RB Leipzig geht man auf die Barrikaden, aber bei den sogenannten Traditionsvereinen ist das vollkommen in Ordnung. Wenn Investoren Geld in den Verein pumpen und weh sie machen es nicht oder zu wenig. Dann wird noch gemeckert.
cepnik1 12.07.2017
4. mach ät jut
Modse, mach ät jut mein jung, du warst ein kölsche jung mit herz in den 2 jahren wo du hier warst !!!! wenn wir dich nicht gehabt hätten, hätten wir nen anderen gehabt ;-) du hast uns in die EL geführt mit deinen toren und uns die kasse gefüllt mit deinem verkauf )))
Bueckstueck 12.07.2017
5. Tja
So kann man seine Karriere auch auf das Abstellgleis bringen. Wenigstens gibt's reichlich Taschengeld für den Job in der Versenkung...
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