Champions League Zwei Corona-Fälle bei Leipzig-Gegner Atlético - Spiel soll stattfinden

Zwei Atlético-Profis haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Doch das Viertelfinale gegen RB Leipzig sei deswegen nicht in Gefahr, teilt die Uefa mit.
Atlético-Trainer Diego Simeone

Atlético-Trainer Diego Simeone

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Angel Gutierrez Luque/ imago images/Alterphotos

Der spanische Fußball-Erstligist Atlético Madrid hat zwei Coronavirus-Fälle im Klub verkündet. Atlético hatte am Sonntagabend, vier Tage vor dem Champions-League-Viertelfinale in Lissabon gegen RB Leipzig, zunächst keine Namen genannt. Spanische Medien wollen jedoch erfahren haben, dass es es sich bei den betroffenen Personen um Fußballer handelt.

Der Klub hat nun bestätigt, dass es sich bei den Infizierten um Stürmer Ángel Correa und den verletzten Verteidiger Sime Vrsaljko handele. Beide würden keine Symptome aufzeigen.

Der Klub hatte im Zuge der Bekanntgabe der positiven Corona-Tests am Sonntagabend mitgeteilt, man werde am Montag die gesamte 93-köpfige Delegation, die nach Portugal fahren solle, erneut testen. Das Ergebnis ist nun bekannt: Es habe keinen weiteren positiven Fall gegeben, teilte der Klub mit.

Atlético soll am Donnerstag (21 Uhr) gegen Leipzig spielen. Die Uefa sah zunächst keinen Anlass für eine Verschiebung oder Absage. "Das Spiel soll wie geplant gespielt werden", teilte die Europäische Fußball-Union auf Anfrage mit. Weitere Kommentare werde es vom Kontinentalverband nicht geben, hieß es mit Verweis auf das medizinische Protokoll der Uefa.

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Am Samstag waren den Angaben zufolge alle Delegationsangehörigen im Trainingszentrum in Majadahonda bei Madrid auf das Coronavirus getestet worden. Die positiv getesteten Personen hätten sich nach Bekanntgabe der Ergebnisse in häusliche Quarantäne begeben, hieß es.

Am Abend wollte Leipzigs Gegner die rund einstündige Flugreise von Madrid nach Lissabon antreten, wo das Finalturnier der Champions League ausgetragen wird.

ara/dpa
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