Football Leaks Atlético Madrid verkaufte Anteile an Transferrechten

Geldanlage gesucht? Atlético Madrid hat die Transferrechte vieler Spieler anteilig verkauft. Wie der SPIEGEL berichtet, können die Investoren mit hohen Wertsteigerungen rechnen.
Saúl Níguez

Saúl Níguez

Foto: Wolfgang Rattay/ REUTERS

Der spanische Champions-League-Halbfinalist Atlético Madrid hat Anteile an Transferrechten von mehr als 20 seiner Spieler an Investoren verkauft. Der Klub veräußerte zum Beispiel 40 Prozent der Rechte an seinem Supertalent Saúl Níguez an eine Investorengruppe und kassierte dafür 1,5 Millionen Euro.

Laut den Dokumenten dieses Deals liegt die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler bei mindestens 45 Millionen Euro. Damit würden die Investoren nach Abzug ihrer Anschubfinanzierung einen Gewinn von Minimum 16,5 Millionen Euro erzielen - eine Wertsteigerung von 1000 Prozent.

Das berichtet der SPIEGEL in einem Vorabdruck des am kommenden Donnerstag erscheinenden SPIEGEL-Buchs "Football Leaks - Die schmutzigen Geschäfte im Profifußball". (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

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06.10.2022 17.01 Uhr

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Atlético Madrid, das im Sommer 2015 Schulden von über 520 Millionen Euro drückten, scheint sich vor allem in die Abhängigkeit des Unternehmens Quality Football begeben zu haben. Hinter diesem Geflecht aus Firmen und Fonds mit Sitz in den Steueroasen Irland und Jersey standen zwei der einflussreichsten Strippenzieher des Weltfußballs: Peter Kenyon und Jorge Mendes. Kenyon war einst Geschäftsführer von Manchester United und dem FC Chelsea, Mendes formte als Spielerberater unter anderen Cristiano Ronaldo zu einer Weltmarke.

Peter Kenyon, Jorge Mendes und Atlético Madrid wollten sich auf Anfrage nicht äußern.

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