Attacke auf Ex-Schiedsrichter Merk Schlüsselanhänger-Werfer stellt sich

Der Angriff auf den ehemaligen Schiedsrichter Markus Merk scheint aufgeklärt: Ein Schalker-Fan hat zugegeben Merk beim Bundesliga-Spiel zwischen Schalke 04 und dem 1. FC Kaiserslautern mit einem Schlüsselanhänger beworfen zu haben. Die Ermittlungen dauern aber weiter an.

Ex-Schiedsrichter Merk (3.v.r.): Schlüsselanhänger-Attacke aufgeklärt
DPA

Ex-Schiedsrichter Merk (3.v.r.): Schlüsselanhänger-Attacke aufgeklärt


Hamburg - Der Schlüsselanhänger-Werfer beim Bundesligaspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Samstag hat sich gestellt. Wie die Polizei Gelsenkirchen am Dienstag mitteilte, habe ein 36 Jahre alter Mann zugegeben, dass er einen Schlüsselanhänger mit einer Miniatur-Billardkugel in Richtung des ehemaligen Schiedsrichters Markus Merk geworfen habe. Begründet habe der Mann die Aktion damit, dass Merk den FC Schalke vor zehn Jahren bei einem Spiel "verpfiffen" habe. Wie die Polizei weiter mitteilte, dauern die Ermittlungen an.

Im Meisterschaftsfinale 2001 hatte Merk am letzten Spieltag in Hamburg kurz vor Abpfiff auf indirekten Freistoß für den FC Bayern im gegnerischen Strafraum entschieden. Durch das anschließende 1:1 schob sich der Rekordmeister noch an Schalke vorbei. Schalker Anhänger werfen Merk seitdem vor, ihnen den ersten Titel seit 1958 verwehrt zu haben.

mib/dpa



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