Ausschluss aus Europacup FC Málaga zieht vor Sportgericht

Der spanische Fußball-Erstligist FC Málaga legt wegen seiner Europacup-Sperre Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof ein. Nach Ansicht der Uefa hat der Club gegen das Financial Fair Play verstoßen - das dementiert die Vereinführung jedoch.
Málaga-Torhüter Caballero: Verein wehrt sich gegen Sperre

Málaga-Torhüter Caballero: Verein wehrt sich gegen Sperre

Foto: CRISTINA QUICLER/ AFP

Hamburg - Der spanische Fußball-Club FC Málaga lässt seinen Ausschluss vom Europapokal vor dem Internationalen Sportsgerichtshof Cas anfechten. Der Erstligist begründete seine Entscheidung damit, dass er die von der Europäischen Fußball-Union Uefa verhängte Strafe nicht für gerechtfertigt halte. "Nach eingehender Auseinandersetzung mit der Entscheidung bleiben wir bei der Feststellung, dass der Klub sich innerhalb der Regeln des 'Financial Fair Play' bewegt", heißt es auf der Vereins-Homepage.

Die Uefa hatte den Champions-League-Achtelfinalisten wegen Verstößen gegen das finanzielle Reglement für die kommende Saison von allen europäischen Wettbewerben ausgeschlossen und eine Geldstrafe von 300.000 Euro auferlegt. Wenn der Club bis zum 31. März die Regeln des Financial Fair Play nicht erfüllt, droht ihm ein weiteres Jahr Sperre. Sollte Málaga sich zudem in der kommenden Saison für keinen internationalen Wettbewerb qualifiziert, gilt die Strafe für weitere vier Jahre.

Zuletzt hatte Málaga eine bevorstehende Einigung mit den spanischen Finanzbehörden über ausstehende Zahlungen angekündigt. Unter anderem stehen Gehälter an Spieler in Millionenhöhe aus. Auch bei anderen Vereinen und dem spanischen Staat hat Málaga Schulden, seit der der katarische Clubbesitzer Abdullah Bin Nasser Al Thani seine Zahlungen eingestellt hat.

psk/dpa/sid