Bayern-Manager Hoeneß "Drei Spiele gewinnen, dann ist der Spuk vorbei"

Die Bayern haben zwar das Spitzenspiel, aber noch lange nicht ihren Optimismus verloren. Münchens Manager Uli Hoeneß spricht nach der Niederlage gegen Hertha BSC Berlin über den künftigen Meister FC Bayern, sein Nervenkostüm und nicht überzeugende Konkurrenten.


Frage: Den ersten Platz erneut verpasst, woran hat es gelegen?

Hoeneß: Womit ich unzufrieden bin, das weiß ich noch nicht, das muss ich mir noch überlegen. Ich bin auf jeden Fall mit dem Ergebnis unzufrieden. Wenn man so eine Steilvorlage wie von Hoffenheim nicht nutzt, dann ist man selber schuld. Das verstehe ich nicht, dass unsere daraus nicht mehr machen.

Bayern-Manager Hoeneß: "Bin nicht nervös"
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Bayern-Manager Hoeneß: "Bin nicht nervös"

Frage: 18 Torschüsse, 20 Flanken, viele Chancen, aber nur ein Tor. Woran hat es gefehlt?

Hoeneß: Wir haben klare Chancen, aber wir machen die Tore nicht. Das wird schon wiederkommen, darum bin ich im Moment nicht nervös.

Frage: Fünf Mannschaften sind ganz oben mit dabei. Wie kann sich der FC Bayern da absetzen?

Hoeneß: Wenn wir mal drei Spiele gewinnen, dann ist der Spuk vorbei. Und das muss ja irgendwann kommen. Trotz der zwei Niederlagen sind die anderen nicht davongezogen. Das macht mich sehr ruhig.

Frage: Also wird der FC Bayern trotz der Rückschläge Meister?

Hoeneß: Da bin ich sicher.

Frage: Und was trauen Sie Hertha zu?

Hoeneß: Hertha kann vorne um die Meisterschaft mitspielen, weil sie sehr klug spielen, taktisch sehr geschickt. Sie machen was aus ihren Möglichkeiten. Und wenn wir das auch wieder tun, dann wird es schwierig für die anderen.

Aufgezeichnet von Kristina Puck, dpa



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