Bayern-Star Joshua Kimmich positiv auf Corona getestet

Mit seinen Aussagen über Impfungen sorgte Joshua Kimmich für Aufsehen. Als ungeimpfter Spieler musste er in Quarantäne und verpasste zwei Partien des FC Bayern. Nun wurde Kimmich positiv auf das Coronavirus getestet.
Joshua Kimmich stand wegen seiner Impfaussagen in der Coronakrise in der Kritik, nun wurde er positiv getestet

Joshua Kimmich stand wegen seiner Impfaussagen in der Coronakrise in der Kritik, nun wurde er positiv getestet

Foto:

CHRISTOF STACHE / AFP

Der ungeimpfte Fußballstar Joshua Kimmich ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte sein Klub Bayern München mit. Zuvor hatte die »Bild«-Zeitung darüber berichtet. Dem Mittelfeldspieler gehe es gut, er befinde sich in häuslicher Quarantäne, heißt es in der Mitteilung.

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Als ungeimpfte Kontaktperson eines Corona-Infizierten hatte sich Kimmich zuletzt in Quarantäne befunden und das Derby beim FC Augsburg (1:2) sowie das Champions-League-Gruppenspiel bei Dynamo Kiew am Dienstag (2:1) verpasst. Nach der Rückkehr aus Kiew war auch bei Kimmichs Klubkollegen Eric Maxim Choupo-Moting ein positiver Test bekannt geworden, Choupo-Moting befand sich ebenfalls in Quarantäne.

Flick über Gespräch mit Kimmich

Kurz vor der Meldung zu Kimmich hatte sich noch angedeutet, dass dieser unmittelbar vor einer Impfung stehen soll, das sagte zumindest Bundestrainer Hansi Flick. »Ich denke, dass es bei Jo in die Richtung geht, dass er sich impfen lässt«, hatte Flick am Mittwochnachmittag gesagt »Es ist in Zukunft auch nicht mehr anders möglich, denke ich.« Er habe mit Kimmich gesprochen, »es war ein sehr gutes Gespräch, eine Tendenz habe ich gesehen. Ihn beschäftigt das sehr.« Es sei falsch, Kimmich »an den Pranger zu stellen« – dies lenke davon ab, dass in Deutschland »vieles besser laufen müsste«.

Kimmich muss ab dem Zeitpunkt des positiven Tests mindestens 14 Tage in häuslicher Isolation bleiben, erst dann kann er sich freitesten. Wahrscheinlich ist, dass er das Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund am 4. Dezember und möglicherweise auch das Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona am 8. Dezember verpassen wird.

Die vierte Coronawelle traf das Personal des FC Bayern mit voller Wucht. Neben Infektionen bei geimpften Profis wie Süle und Verantwortlichen wie Trainer Julian Nagelsmann kamen die Quarantänen der Ungeimpften hinzu. Entsprechend spielten die Münchner am Dienstag in der Champions League bei Dynamo Kiew mit einem Rumpfkader.

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Die Impfdebatte beschäftigt die Bayern schon länger, Ende Oktober hatte Kimmich verkündet, sich wegen möglicher Langzeitfolgen nicht impfen lassen zu wollen. Das Statement sorgte für Kritik, weil die Angst vor Langzeitfolgen laut Experten unbegründet ist .

hba/sid/dpa
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