Bayern-Trainer Hitzfeld darf auch länger bleiben

Bis zum 30. Juni 2007 wird Ottmar Hitzfeld den FC Bayern München betreuen. Danach soll eigentlich Schluss sein. Für Manager Uli Hoeneß muss dieser Tag jedoch nicht das Ende der Zusammenarbeit sein. Hitzfeld sagte Bremen und Schalke seinerseits den Kampf an.


München - Bayern-Manager Hoeneß kann sich gut vorstellen, dass Hitzfeld auch über das Saisonende hinaus Trainer beim deutschen Fußball-Rekordmeister bleibt. "Ich schließe das nicht aus, wir haben keine Pläne für den 1. Juli", sagte Hoeneß heute bei der Vorstellung des Magath-Nachfolgers.

Die Zukunft solle man offen lassen, fügte Hoeneß an. Die Bayern wollten zunächst die Entwicklung der nächsten sechs bis acht Wochen abwarten, so der Manager, "aber es wäre ja geradezu bescheuert, wenn wir jetzt einen Trainer zum 1. Juli suchen würden".

Hitzfeld seinerseits plant sein Engagement bei den Bayern offenbar nur bis zum Saisonende: "Ich gehe davon aus, dass der FC Bayern dann einen Nachfolger findet."

Hitzfeld betonte jedoch, wie leicht ihm die Entscheidung zur Rückkehr gefallen sei: "Ich habe das Gefühl, dass ich nie weg war." Innerhalb von Sekunden habe er zugesagt, erklärte er weiter und gab zu, mit einem Anruf gerechnet zu haben: "Ich habe die Entwicklung verfolgt und war darauf vorbereitet, dass irgendetwas kommen kann. Ich kenne den Verein. Man hat berechtigterweise hohe Ansprüche."

Hitzfeld hat denn auch gleich deutlich gemacht, dass er nicht allein nur die Champions-League-Teilnahme im Visier hat. "Acht Punkte sind zwar viel, aber durch die Drei-Punkte-Regel kann vieles sehr schnell passieren. Es geht primär darum, den dritten Platz zu sichern, aber wir werden auch die Meisterschaft immer im Auge behalten. Bremen und Schalke werden auch nicht jedes Spiel gewinnen."

mt/sid



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