Berater-Honorare in der Bundesliga Schalke hängt endlich mal die Bayern ab

Wie viel kassieren die Spielerberater in der Bundesliga? Eine neue Verordnung verpflichtet die Klubs, die von ihnen gezahlten Vermittler-Honorare offenzulegen. Das Ergebnis überrascht.

REUTERS

Der Liebling aller Spielervermittler heißt: Schalke 04. Der Bundesligist hat in den vergangenen zwei Transferperioden mehr Geld an Berater gezahlt als jeder andere Klub in Deutschland.

Die Schalker überwiesen zwischen dem 15. März 2015 und 15. März 2016 insgesamt gut 16,86 Millionen Euro und damit mehr als Bayern München (16,663 Millionen). Das geht aus den Zahlen hervor, die die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) aufgrund neuer Fifa-Vorschriften veröffentlichten. Insgesamt gaben die Erstligisten 127,73 Millionen Euro für Spielervermittler aus.

Die Liste hält weitere Überraschungen parat. Hoffenheim, sportlich tief im Abstiegskampf, findet sich plötzlich in der Spitzengruppe wieder. Die Sparfüchse der Liga kommen aus Darmstadt. Und Zweitligist RB Leipzig ist im Geldausgeben längst besser als etliche Bundesligaklubs.

Welcher Klub zahlte wie viel? Klicken Sie sich durch die Fotostrecke!

krä/mon/sid



insgesamt 10 Beiträge
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Seite 1
hl007 04.04.2016
1. Sind diese Zahlungen nicht
Wenn es Spielerberater sind, die mit den "vermittelten" Spielern vertraglich verbunden sind, dann müsste es sich um sogenannte "kick-back"-Zahlungen handeln und die Berater hätten bei Anwendung deutschen Rechts, diese Zahlungen an ihre Klienten weiterzuleiten. Denn letztlich dürften auch die Spieler für die Tätikeit der Beraterhonorare zahlen. Dann müssten die Berater aber all das herausgeben, was sie durch den vom Spieler erteilten Auftrag erlangt haben. Also liebe Profis, holt euch die Kohle!!
frank.ebert 04.04.2016
2. Kritik am Format
Liebe Red., solche Daten gehören in eine Tabelle und nicht in eine Fotostrecke! Mir geht diese Form der Aubereitung - oder soll ich sagen: Auswalzung - gehörig auf den Sack (darf man das so sagen? Sonst stört es mich sehr). Fussballfans mögen Tabellen, das können Sie z.B. bei Theweleit und Biermann nachlesen. Ich google jetzt nach der Originalquelle, die natürlich auch nicht verlinkt ist. Nichts für ungut.
peeka(neu) 04.04.2016
3. Kann Ihnen da zustimmen
Zitat von frank.ebertLiebe Red., solche Daten gehören in eine Tabelle und nicht in eine Fotostrecke! Mir geht diese Form der Aubereitung - oder soll ich sagen: Auswalzung - gehörig auf den Sack (darf man das so sagen? Sonst stört es mich sehr). Fussballfans mögen Tabellen, das können Sie z.B. bei Theweleit und Biermann nachlesen. Ich google jetzt nach der Originalquelle, die natürlich auch nicht verlinkt ist. Nichts für ungut.
zumal die Fotos und die dort kolportierten Summen ja gar nichts mit den Beraterhonoraren zu tun haben. Wenn es dort konkrete Zahlen zu einzelnen Spielern gäbe, würde eine Fotostrecke im Zusammenhang ja gerechtfertigt sein. Außerdem wäre es interessant, welche Berater bzw. Beratergesellschaften die Ranglisten anführen.
its4free 04.04.2016
4.
Genau. Tabelle statt Fotostrecke.
mulli3105 04.04.2016
5. Tja, der Erfolg
gibt ihnen in Schalke recht: Mittelfeld on top auf Rang 7. Da kann man schon mal 17Mio hinlegen. Dieser Club ist und bleibt Mittelmaß, lebt von seinem Ruf, der vor 50 Jahren noch zählte, inzwischen eher nicht mehr. Aber den Fan freuts trotzdem: Wir sind wir im Pott, auch wenn wir nichts zerreissen.
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