+++ Transferticker +++ Ajax verlängert mit Ziyech

Nach der Verletzung von Leroy Sané galt Amsterdams Hakim Ziyech als eine der Alternativen für die Bayern. Nun hat dieser seinen Vertrag bei Ajax vorzeitig verlängert. Maximilian Philipp und Shinji Kagawa verlassen den BVB.

Ajax Amsterdams Hakim Ziyech
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Ajax Amsterdams Hakim Ziyech


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Ziyech unterschreibt neuen Vertrag bei Ajax

Der marokkanische Nationalspieler Hakim Ziyech hat seinen Vertrag beim niederländischen Meister Ajax Amsterdam vorzeitig um ein Jahr bis 30. Juni 2022 verlängert. Das teilte der Klub am Freitagabend mit.

Damit würde ein Transfer des Offensivspielers zum FC Bayern München schwieriger und teurer werden oder sogar völlig vom Tisch sein. Nach der Kreuzbandverletzung von Wunschspieler Leroy Sané war Bayern auch mit einer möglichen Verpflichtung Ziyechs in Verbindung gebracht worden. Ziyech bestritt bisher 133 Spiele für Ajax und erzielte dabei 42 Tore.

BVB gibt Philipp an Dynamo Moskau ab - und Kagawa nach Saragossa

Borussia Dortmund hat seinen Kader um zwei weitere Profis verkleinert. Offensivspieler Maximilian Philipp wechselt in die russische Liga zu Dynamo Moskau und erhält dort einen Vertrag bis 2023. Philipp spielte seit 2017 beim BVB, konnte sich dort aber nicht als Stammspieler durchsetzen. Das hätte sich angesichts der vielen Spieler auf seinen Positionen auf in dieser Saison nicht geändert. In 51 Pflichtspielen für die Dortmunder erzielte der ehemalige U21-Nationalspieler elf Tore.

Der BVB machte keine Angaben zur Ablösesumme des Transfers, der sich seit einigen Tagen angedeutet hatte. Die "Bild"-Zeitung hatte vor einigen Tagen berichtet, dass Moskau bereit sei, 20 Millionen Euro für Philipp zu zahlen. Diese Summe hatte Dortmund vor zwei Jahren an den SC Freiburg gezahlt. Der 25-Jährige wäre gerne in der Bundesliga geblieben, es gab auch konkrete Gespräche mit Wolfsburg. Der VfL nahm jedoch Abstand von einer Verpflichtung.

Dortmunds Maximilian Philipp
DPA

Dortmunds Maximilian Philipp

Der BVB setzt damit die Ausdünnung seines Kaders fort. Auch André Schürrle hatte Dortmund in Richtung Moskau zu Stadtrivale Spartak verlassen. Kurze Zeit nach dem Wechsel von Philipp verkündete die Borussia zudem den Transfer von Shinji Kagawa zum spanischen Zweitligisten Real Saragossa.

Der 30-jährige Kagawa war im vergangenen halben Jahr an den türkischen Erstligisten Besiktas Istanbul verliehen worden. Der Japaner bestritt 148 Bundesligaspiele (41 Tore, 37 Vorlagen) und 22 Champions-League-Partien (4 Tore, 6 Vorlagen) für die Borussia. In Saragossa unterschrieb er einen Zweijahresvertrag. Als weiterer Dortmunder Verkaufskandidat gilt Ömer Toprak.

Steinmann und Bates verlassen den HSV

Zweitligist Hamburger SV gibt zwei Spieler ab. Innenverteidiger David Bates wird für ein Jahr an den englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday verliehen, Mittelfeldspieler Matti Steinmann wechselt zum neuseeländischen Erstligisten Wellington Phoenix FC.

Wie der HSV bekannt gab, unterschreibt Steinmann einen Einjahresvertrag. Wellington Phoenix FC spielt als einziger neuseeländischer Verein in der australischen A-League. Steinmann war seit 2009 für verschiedene Mannschaften des HSV aktiv und zwischenzeitlich an andere Vereine verliehen.

Bei den HSV-Profis brachte er es auf 13 Spiele. Bates kehrt mit großer Wahrscheinlichkeit nach einem Jahr zum HSV zurück. Sheffield wurde keine Kaufoption eingeräumt. Der Schotte hatte in der vergangenen Saison 28 Pflichtspiele für den HSV absolviert.

Nationalspielerin Carolin Simon kehrt aus Lyon zurück in die Bundesliga
David Vincent AP

Nationalspielerin Carolin Simon kehrt aus Lyon zurück in die Bundesliga

Simon verstärkt die Fußballerinnen des FC Bayern

Der FC Bayern München hat Nationalspielerin Carolin Simon verpflichtet. Die 26 Jahre alte Abwehrspielerin kommt von Champions-League-Sieger Olympique Lyon und erhält beim Bundesligisten laut einer Vereinsmitteilung einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022. Simon trifft in München mit Kathrin Hendrich, Verena Schweers, Giulia Gwinn, Melanie Leupolz, Linda Dallmann und Lina Magull auf sechs weitere Spielerinnen aus dem deutschen WM-Kader.

Vor ihrer Zeit in Lyon, wo sie vergangene Saison das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League gewann, spielte Simon bereits unter Bayerns neuem Trainer Jens Scheuer beim SC Freiburg. In der Nationalmannschaft kam die Verteidigerin bisher zu 20 Pflichtspieleinsätzen.

krä/ngo/sid/dpa



insgesamt 14 Beiträge
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fusieh 09.08.2019
1. Was für eine Überraschung...
dabei zählte Philipp doch laut Ohime noch vor 9 Monaten zur kommenden Fußballelite beim BVB... Jetzt reicht es nur noch für einen mittelmäßigen Verein in der russischen Liga! Bundesligisten hatten wohl bei diesem Preis/-Leistungsverhältnis kein Interesse... Das Spielerkarussell von Adam Watzke und Susi geht munter weiter... Momentan können die vielen Fehltransfer noch kaschiert werden, da man anscheinend mit mehr Glück als Verstand mal einen Dembele oder Sancho aus dem Hut zaubert aber schon in der nächsten Saison werden mit Sicherheit erneut 3,4,5 Spieler wechseln, welche momentan von BVB-Vereinsbrillenträgern als "Zukunft" fantasiert werden!
skeptikerjörg 09.08.2019
2. Schade
Ok, der BVB muss seinen Kader verkleinern, keine Frage. Und Schürrle war die größte Fehlinvestition des letzten Jahrzehnts; aber er war Tuchels absoluter Wunschtransfer. Dass Toprak sich orientiert, ist verständlich. Bei 5 potenziellen Vierern ist die Backup Rolle vorprogrammiert. Eine Rolle, die er allerdings gut ausfüllt. Bleibt Phillip. Den hätte ich gern weiter beim BVB gesehen. Wenn es die Option gegeben hätte, hätte ich lieber Götze verkauft und Philipp gehalten. Aus verschiedenen Gründen, aber vor allem würde Götze im aktuellen Kader keine wesentliche Lücke hinterlassen und man hätte den zwangsläufig folgenden Vertragspoker vermieden. Philipp als echter Stürmer könnte da eher fehlen, wenn der Verletzungsteufel zuschlägt. Wichtig wäre aus meiner Sicht auch, Guerrero zu halten.
briancornway 09.08.2019
3. Moskau - fremd und geheimnisvoll
Schade für Philipp, dass er zumindest in der kommenden Saison nicht international spielt, aber zumindest kann er dort mit Kocka Rausch plaudern und mit Schürrle Kaffee trinken. Ich hoffe, wir sehen ihn bald wieder in der EL oder sogar BuLi.
gnarze 09.08.2019
4. Fazit
Zu früh für zu viel Geld gewechselt. Kam nie über Back-Up hinaus, was auch an den Verletzungen lag, aber auch am offensiv überbesetztem Kader. Manche beißen sich durch (so wie Sancho), Manche halt nicht, ist vielleicht auch eine Mentalitätsfrage. Sportlich ein Abstieg, finanziell für den Verein kein wirklich großes Verlustgeschäft, obwohl man extrem junge Spieler nach zwei Jahren eigentlich mit Gewinn veräußern will.
Papazaca 09.08.2019
5. Das Konzept des BVB nicht verstanden, es aber kritisieren
Zitat von fusiehdabei zählte Philipp doch laut Ohime noch vor 9 Monaten zur kommenden Fußballelite beim BVB... Jetzt reicht es nur noch für einen mittelmäßigen Verein in der russischen Liga! Bundesligisten hatten wohl bei diesem Preis/-Leistungsverhältnis kein Interesse... Das Spielerkarussell von Adam Watzke und Susi geht munter weiter... Momentan können die vielen Fehltransfer noch kaschiert werden, da man anscheinend mit mehr Glück als Verstand mal einen Dembele oder Sancho aus dem Hut zaubert aber schon in der nächsten Saison werden mit Sicherheit erneut 3,4,5 Spieler wechseln, welche momentan von BVB-Vereinsbrillenträgern als "Zukunft" fantasiert werden!
Wenn ein Verein wie der BVB als quasi Ausbildungsverein junge Spieler verpflichtet, ist es selbstredend, das nicht jeder Spieler ein Kracher wird. Philipp ist kein Fehltransfer, weil er scheinbar die Transfersumme von 20 Mio. wieder einbringt. Aber auf seiner Position gibt es viel internen Wettbewerb. Was Sie da an negativen Erkenntnissen beim BVB entdecken ist seit Jahren das Konzept des BVB. Und bisher hat es bestens funktioniert. Aber das interessiert Sie ja sowieso nicht, Sie wollen nur etwas kritisieren. Interessant ist aber, das Sie außer ein paar Sprüchen argumentativ nichts zu bieten haben. Viel heiße Luft!
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