Borussia Dortmund Zorc kritisiert Aubameyang für Interview

Pierre-Emerick Aubameyang denkt über einen Vereinswechsel im kommenden Sommer nach - und wird von BVB-Manager Michael Zorc an die aktuellen Aufgaben erinnert: "Wir mussten ein Zeichen setzen."

BVB-Manager Michael Zorc
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BVB-Manager Michael Zorc


Eigentlich will sich Borussia Dortmund nicht an Spekulationen über Transfergerüchte beteiligen. Wenn mit Pierre-Emerick Aubameyang aber ein eigener Spieler offensiv über einen möglichen Wechsel im kommenden Sommer spricht, sieht sich der BVB doch genötigt, zu reagieren: "Wir haben kurz gesprochen", sagte Michael Zorc der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Dortmunds Manager habe dem Torjäger empfohlen, "jetzt doch weniger Interviews über den Sommer zu geben, sondern sich auf die Jagd nach dem Champions-League-Platz zu konzentrieren".

Das habe der 27-jährige Aubameyang im Vorfeld des Top-Spiels gegen RB Leipzig am kommenden Samstag (18.30 Uhr, High-Liveticker SPIEGEL ONLINE) auch verstanden. Die Partie könnte richtungsweisenden Charakter haben für den Auftakt eines Spiele-Marathons mit bis zu elf Partien innerhalb von sechs Wochen. Der BVB hat sich den erneuten Einzug in die Champions League als Ziel verordnet.

Aubameyang hatte in einem Interview des französischen Radiosenders RMC deutlich gemacht, dass er sich in Dortmund zwar sehr wohl fühle, ein Weggang vor Vertragsablauf am 30. Juni 2020 aber durchaus möglich sei. "Wir haben ein sehr, sehr gutes Verhältnis, aber wir mussten ein Zeichen nach innen und außen setzen, dass der Fokus jetzt auf dem Sportlichen zu liegen hat", sagte Zorc.

krä/dpa/sid



insgesamt 127 Beiträge
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ptb29 02.02.2017
1. Aubameyang betont recht oft, dass er im Sommer wechseln könnte
Wem will er damit etwas sagen? Anderen Vereinen dass sie ihn kaufen, BVB, dass sie mehr zahlen, oder den Fans, dass sie ihn mehr lieben sollen?
ge1234 02.02.2017
2. Vielleicht sollte...
... Zorc statt einem "Zeichen zu setzen" lieber schon mal einen "Kaufvertrag aufsetzen" ;-). Schön langsam wird es langweilig, wie Aubameyang nun fast jeden Tag betont, wie gern er den Verein endlich verlassen möchte. Und nachdem, wie man so munkeln hört, offensichtlich auch Reus im Sommer die Flucht ergreift, stellt sich die Frage, was beim "ach so tollen" BVB denn alles falsch läuft, dass kein Spieler längerfristig bleiben will!
payblack 02.02.2017
3. Nichts neues beim BVB, alle wollen weg - aber die Fans sind eh mit allem zufrieden.
Dann geht Aubameyang halt, viele Foristen hier werden jubeln, was man für tolle Transfererlöse erzielen würde. Der BVB als Wirtschaftsunternehmen steht ja nun wirklich gut da. Was stört da schon sportlicher Stillstand, Traditionsgeschwafel und eine Mannschaft mit erkennbaren Wurzeln und einer gewissen Konstanz und Kontinuität. Dann geht Subotic halt, dann sitzen Götze, Kagawa, Bender und Sahin halt auf der Bank. Die sind zwar allesamt im besten Fußballalter, aber in den Startlöchern stehen doch schon Dembele, Guerreiro, Bartra, Mor und Isak. Zum Sommer gibt es dann wahrscheinlich wieder frisches, gutes Geld, dann kann man noch einmal durch Europa ziehen und "Top-Talente" verpflichten. Die muss der Tuchel ja auch nicht unbedingt kennen. Aber ich höre schon allenthalben die "Warnungen" der BVB`ler: Lasst diese Jungs mal etwas reifen und ein bisschen zusammenspielen - dann wird das ein Riesenteam mit rosiger Zukunft an dem alle noch viel Freude haben werden. Amen.
briancornway 02.02.2017
4. Kurz gesprochen
Es war wohl kaum mehr als ein kurzes Gespräch nötig, um sich zu vergewissern, dass Aubameyang sich voll auf die in dieser Saison noch bevorstehenden Aufgaben konzentriert. Bei einem 20-jährigen wäre wahrscheinlich ein längeres Gespräch nötig, nach dem er dann öffentlich bekundet, niemals den Verein wechseln zu wollen. Und das würden manche dann noch "professionell" nennen ...
trader_07 02.02.2017
5.
Aubameyang wird Ende der Saison weg sein. Und Arsenal baggert kräftig an Reus herum. Könnte sein, dass im Sommer mal wieder Neuanfang beim BVB angesagt ist - wie fast jedes Jahr mittlerweile. Aber immerhin hat man ja noch die beiden Knaller Götze und Rode auf der Bank, für die man dem FCB rund 40 Millionen überwiesen hat. Ich vermute, an der Säbener Straße grinst man noch heute.
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