Bundesliga-Ausschreitungen Dortmund verhängt 46 Stadionverbote gegen Hertha-Fans

Pyrotechnik wurde gezündet, Fans prügelten sich mit der Polizei: Bei der Bundesliga-Partie zwischen dem BVB und Hertha war es zu massiven Ausschreitungen gekommen. Nun sperrt Dortmund beteiligte Berlin-Fans aus.

Ausschreitungen beim Bundesliga-Spiel zwischen Dortmund und Berlin
FRIEDEMANN VOGEL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Ausschreitungen beim Bundesliga-Spiel zwischen Dortmund und Berlin


Borussia Dortmund hat nach den Fan-Ausschreitungen im vergangenen Jahr insgesamt 46 Stadionverbote gegen Berliner Anhänger ausgesprochen. Neun Stadionverbote wurden zur Bewährung ausgesetzt, teilte der Bundesligist mit. Die 37 bundesweit wirksamen Stadionverbote gelten für eine Dauer zwischen zwölf und 36 Monaten.

Nach dem Erstliga-Spiel zwischen dem BVB und Hertha BSC am 27. Oktober 2018 in Dortmund hatten die Behörden 51 Täter namentlich ermittelt und diese Daten dem Revierverein zur Verfügung gestellt. In fünf Fällen wurde von einem Stadionverbot abgesehen.

Während des Spiels hatten sich Berlin-Fans und Vertreter der Polizei massive Auseinandersetzungen geliefert. Es gab viele Verletzte - die meisten wegen des Einsatzes von Pfefferspray. Zuvor war im Block Pyrotechnik gezündet worden. (Weitere Informationen über den Vorfall finden Sie hier.)

"Gemeinsam mit den ermittelnden Behörden sowie mit Hertha BSC wurden in einem transparenten Verfahren auf Basis der DFB-Richtlinien die Untersuchungen, die Bewertung der Fälle im Einzelnen und das Verhängen der Sanktionen durchgeführt", teilte der BVB mit.

Der Stadionverbotsbeauftragte des BVB sowie ein Vertreter der Fanbetreuung waren im Zuge des Verfahrens eigens nach Berlin gereist, um an den angebotenen Anhörungsverfahren teilzunehmen.

bka/dpa



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