+++ Fußball-Transferticker +++ BVB verlängert mit Bynoe-Gittens

Die Saison läuft, der Transfermarkt bleibt geöffnet: Beim FC Bayern könnte es zu einem Abgang kommen, Konkurrent Borussia Dortmund bindet sein Talent Bynoe-Gittens, und der FC Augsburg holt Julian Baumgartlinger.
Jamie Bynoe-Gittens

Jamie Bynoe-Gittens

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IMAGO/Revierfoto

+++ Fix +++

Augsburg verstärkt sich mit Baumgartlinger

Julian Baumgartlinger bleibt der Fußball-Bundesliga erhalten. Der Österreicher, dessen Vertrag bei Bayer Leverkusen ausgelaufen war, wechselt zum FC Augsburg. Wie der Klub bekannt gegeben hat, erhält Baumgartlinger einen Vertrag bis zum Saisonende. Der Transfer ist eine Reaktion auf die Verletzung von Niklas Dorsch. Der defensive Mittelfeldspieler hatte sich in der Vorbereitung den Mittelfuß gebrochen und wird Augsburg noch lange fehlen.

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Baumgartlinger bringt viel Erfahrung mit. Sechs Jahre spielte er in Leverkusen, zuvor war der 34-Jährige bereits für Mainz 05 in der Bundesliga aktiv. Insgesamt kommt er auf 239 Bundesligaspiele, dabei erzielte er sieben Tore und bereitete 13 Treffer vor.

BVB verlängert mit Bynoe-Gittens

Borussia Dortmund hat auf die gute Entwicklung von Jamie Bynoe-Gittens reagiert und den Vertrag des jungen Engländers bis 2025 verlängert. Der 18 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler debütierte in der vergangenen Saison bei den BVB-Profis, kehrte zwischenzeitlich in die U19 zurück und gehört nun fest zum Profikader der Dortmunder.

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Am vergangenen Spieltag hatte Bynoe-Gittens beim 3:1-Sieg in Freiburg seinen ersten Bundesligatreffer erzielt und wusste als Einwechselspieler in weiteren Szenen zu überzeugen. Unter Trainer Edin Terzic könnte er häufig zum Einsatz kommen, da er mit seiner Dribbelstärke ein Element in den BVB-Kader bringt, über das kaum ein anderer Spieler verfügt.

Schalke löst Vertrag mit Lode auf

Der FC Schalke 04 und Marius Lode gehen getrennte Wege. Wie der Bundesligist mitteilte, wurde der ursprünglich bis Sommer 2024 gültige Vertrag mit dem 29 Jahre alten Abwehrspieler aufgelöst. Lode war erst im Januar vom norwegischen Klub FK Bodø/Glimt zum Revierklub gewechselt und absolvierte sechs Partien in der 2. Bundesliga. Für die norwegische Nationalmannschaft bestritt er zwei Spiele.

»Beide Seiten waren mit der Situation nicht zufrieden, deshalb haben wir uns zusammengesetzt und entschieden, den Vertrag aufzulösen. Für uns ist es wirtschaftlich ein sehr guter Schritt, dagegen ist Marius frei und kann sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen«, sagte Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder.

+++ Gerüchte +++

Verwirrung um »Sky«-Bericht zu Eberl-Wechsel

Bereits seit einiger Zeit kursieren Gerüchte rund um den langjährigen Gladbacher Erfolgsmanager Max Eberl und Bundesligist RB Leipzig. Der 48-Jährige, dessen Vertrag bei der Borussia nach einem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen seit Januar ruht, soll laut TV-Sender »Sky« nun unmittelbar vor einer Unterschrift beim Pokalsieger stehen.

Dieser Darstellung widersprachen wenig später allerdings beide Klubs: »Ich kann alles dementieren, was geschrieben wurde. Ich kann dementieren, dass wir eine Einigung mit Max Eberl haben«, sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff gegenüber der »Leipziger Volkszeitung«. Man sei mit einem Kandidaten in Verhandlungen, habe aber noch keine Einigung erzielen können.

Max Eberl

Max Eberl

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Sven Hoppe / dpa

Auch aus Gladbach ist derzeit nichts Anderslautendes zu hören. »Es gibt aktuell keine Kontaktaufnahme, weder durch Max Eberl noch durch einen Verein«, sagte Borussia-Geschäftsführer Markus Aretz dem »Kicker«.

Leipzig ist nach der Trennung von Markus Krösche seit über einem Jahr auf der Suche nach einem Sportdirektor. RB-Chef Oliver Mintzlaff hatte immer wieder eine 1A-Lösung angekündigt, die Präsentation aber verschoben. Eine Verpflichtung von Eberl hatte Mintzlaff zuletzt nicht bestätigt, sie aber auch nicht explizit ausgeschlossen.

Bayern könnte einen Innenverteidiger abgeben

Der FC Sevilla denkt über eine Verpflichtung von Tanguy Nianzou nach. Nach Informationen des »Kicker« laufen bereits Verhandlungen mit dem FC Bayern München. Der Franzose konnte sich in den zwei Jahren in München nicht durchsetzen, hinter Lucas Hernández, Dayot Upamecano, Matthijs de Ligt und Benjamin Pavard werden Nianzhou auch in dieser Saison kaum Einsatzchancen zugerechnet.

Tanguy Nianzou

Tanguy Nianzou

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Stuart Franklin / Getty Images

Sevilla hat dagegen in der Innenverteidigung Bedarf, mit Joules Koundé (FC Barcelona) und Diego Carlos (Aston Villa) haben den Klub zwei zentrale Abwehrspieler verlassen.

Eintracht verleiht Hauge nach Belgien

Eintracht Frankfurt leiht Jens Petter Hauge an den belgischen Club KAA Gent aus. Nach einer Saison soll der 22-Jährige an den Main zurückkehren, wie der Klub am Dienstag mitteilte. Der Europa-League-Sieger hatte Hauge, der bei den Hessen einen Vertrag bis 2026 besitzt, in der Vorsaison vom AC Mailand ausgeliehen. Die Leihe ging dann in einen festen Transfer über. In der aktuellen Spielzeit kam er bei der in der Bundesliga noch sieglosen Eintracht jedoch nicht zum Einsatz.

»Wir haben in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht, entwicklungsfähige Spieler nach Belgien zu verleihen«, sagte Krösche. »Jens Petter verfügt über großartige Anlagen, benötigt aber in seinem Alter regelmäßige Wettkampfpraxis. Diese kann er nun erneut auch auf internationaler Ebene sammeln, weshalb wir gemeinsam zu dem Entschluss gelangt sind, dass dieser Schritt zu diesem Zeitpunkt für ihn der richtige ist.«

krä/dpa
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