Bundesliga BVB holt Schulz aus Hoffenheim

Nationalspieler Nico Schulz spielt in der kommenden Saison für Borussia Dortmund. Der Linksverteidiger füllt im Kader des BVB eine Lücke, die in der abgelaufenen Saison zu Problemen beim Vizemeister geführt hatte.

Nico Schulz
Sascha Steinbach / EPA

Nico Schulz


Borussia Dortmund hat den ersten Transfer für die kommende Saison bekanntgegeben: Nico Schulz wechselt vom Bundesliga-Konkurrenten Hoffenheim zum BVB. Medienberichten zufolge könnten die Dortmunder in den kommenden Tagen auch noch die Transfers von Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) und Julian Brandt (Bayer Leverkusen) verkünden.

Über die Ablösesumme veröffentlichten die beiden Vereine keine Informationen, nach Angaben der TSG wird der 26-Jährige jedoch zum drittteursten Verkauf der Klubgeschichte nach Roberto Firmino (41 Millionen Euro) und Kerem Demirbay (28 Millionen Euro). Nach Informationen des "Kicker" sollen sich die Vereine auf 27 Millionen Euro geeinigt haben. Schulz erhält einen Fünfjahresvertrag bis Juni 2024.

Der Außenverteidiger füllt eine Lücke im Kader des BVB, die im Titelrennen der abgelaufenen Saison immer wieder zu Engpässen geführt hatte. Marcel Schmelzer hatte bei Trainer Lucien Favre keine Chance auf einen Stammplatz, Raphael Guerreiro spielte im Mittelfeld und gilt zudem als Kandidat für einen Verkauf. Deshalb musste häufig Abdou Diallo aushelfen, der Franzose ist jedoch eigentlich Innenverteidiger.

"Achraf Hakimi und Nico Schulz - schnellere Außenverteidiger als wir wird niemand haben", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zur Schulz-Verpflichtung. Hakimi wird in der kommenden Saison nach seiner Verletzung mit Lukasz Piszczek um den Stammplatz auf der rechten Seite kämpfen, zudem gibt es Gerüchte um eine Verpflichtung von Barcelonas Nachwuchsspieler Mateu Morey, der ebenfalls Rechtsverteidiger ist.

krä/sid



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doppelnass 21.05.2019
1. Guter Kauf
Schulz ist ein Guter und sicherlich eine Bereicherung für den BVB. Und wieder einer auf der langen Liste derer, die belegen, dass Bayern nicht der Club Nummer 1 ist, der sich bei der Konkurrenz bedient.
aprilhh 21.05.2019
2.
Das systematische Schwachkaufen geht weiter. Der BVB ist absoluter Spitzenreiter was das Kaufen von anderen Bundesliga Clubs betrifft. Und am Ende sitzen die Spieler meist auf der Bank und versauern dort. Siehe Wolf, Hitz, Toprak oder Dahoud letzte Saison. Aber am Ende wird es alles nichts daran ändern, dass der BVB sowieso nicht Meister werden will/wird. Dann wird wie dieses Jahr, dass abschenken von 11 Punkten in der Rückrunde als wahnsinniger Erfolg verkauft. Der BVB hat viel Geld investiert in den letzten Jahren, mehr als jede andere BuLi Mannschaft. Aber klar, sie sind der Underdog und wollen gar nicht Meister werden. Mir tut Marco Reus wirklich leid. Der ist 2012 bestimmt nicht nach Dortmund gekommen um zehn Jahre Vizemeister zu werden.
Sal.Paradies 21.05.2019
3. ALso darum musstest du dir noch niemals Sorgen machen,
Zitat von doppelnassSchulz ist ein Guter und sicherlich eine Bereicherung für den BVB. Und wieder einer auf der langen Liste derer, die belegen, dass Bayern nicht der Club Nummer 1 ist, der sich bei der Konkurrenz bedient.
denn was den Kauf von Top-Spielern (+Nachwuchsspieler) für "wenig" Geld angeht, ist der BVB seit Jahren führend. Und natürlich "bedienen" wir uns überwiegend bei der Konkurrenz, denn bei IKEA bekommst du diese Ware leider nicht. Und? Ein Vorwurf wie "kaufen die Liga leer" geht mir runter wie Öl, zeigt er doch, dass der BVB seine Hausaufgaben macht und Preise aufrufen kann, die für viele anderen unerschwinglich sind. Ist doch gut so @doppelnass. Störst dich doch auch nicht an den "80Mio.€" für Hernandez, oder....;-)
salvage_hunter 21.05.2019
4. @ #1 und #2
Ich bin auch Bayernfan, und ich ärgere mich immer wieder über manche Behauptungen über den FCB hier im Forum. ABER, bitte lasst uns mal mit gutem Beispiel vorangehen und solche Provokationen sein. Jeder, der sich ernsthaft mit dem Buli beschäftigt, weiß wie der Hase bei Transfers innerhalb dieser läuft. Zum Thema: Ich denke, ein sehr guter Transfer für den BVB und wenn die weiteren Gerüchte um Brandt wahr werden, stellt sich der BVB sehr gut auf. Bei Hazard bin ich etwas skeptischer, ich denke der Glanz seines Bruders Eden strahlt auf ihn ab. Dieser kann den Unterschied machen, Thorgan eher nicht. Das größte Problem wird sein, aus diesen guten Einzelspieler ein sinnvolles Puzzle zusammen zu setzten. Mich beschleicht aber auch der Eindruck, daß der BVB wieder auf sehr große Shopping-Tour geht. Dann muss sich die Mannschaft ja wieder "einspielen". Allerdings sollte das Ziel dann nicht mehr nur "CL-Quali" heißen, sondern klar "Meister". Marco Reuß würde es freuen! Der FCB wird sich auch weiter durch Transfers verstärken, trotzdem glaube ich nicht, daß mein Herzensverein automatisch ein Abo auf den Meistertitel hat. Dafür machen es die Dortmunder - ihren Möglichkeiten nach - zu clever. Auch das System "Rasselbande" scheint sich überholt zu haben. Manche Foristen sehen sogar schon eine Strategie darin, junge Spieler teuer zu transferieren (Pulisic) und dafür Spieler mit mehr Erfahrung ab 25+ zu holen. So schnell kann es gehen....
briancornway 21.05.2019
5. Kaufen ohne schwach
Zitat von aprilhhDas systematische Schwachkaufen geht weiter. Der BVB ist absoluter Spitzenreiter was das Kaufen von anderen Bundesliga Clubs betrifft. Und am Ende sitzen die Spieler meist auf der Bank und versauern dort. Siehe Wolf, Hitz, Toprak oder Dahoud letzte Saison. Aber am Ende wird es alles nichts daran ändern, dass der BVB sowieso nicht Meister werden will/wird. Dann wird wie dieses Jahr, dass abschenken von 11 Punkten in der Rückrunde als wahnsinniger Erfolg verkauft. Der BVB hat viel Geld investiert in den letzten Jahren, mehr als jede andere BuLi Mannschaft. Aber klar, sie sind der Underdog und wollen gar nicht Meister werden. Mir tut Marco Reus wirklich leid. Der ist 2012 bestimmt nicht nach Dortmund gekommen um zehn Jahre Vizemeister zu werden.
Sie wollen nicht wirklich andeuten, dass Dortmund Spieler aus Frankfurt, Augsburg, Leverkusen, Gladbach und Hoffenheim verpflichtet hat, um den jeweiligen Verein zu schwächen, als Rivalen auszuschalten, zu bestrafen oder sowas ? Schulz ist jedenfalls eine gute Verstärkung, gerade wo Schmelzer inzwischen doch nicht mehr 90 Minuten die Grundlinie rauf und runter rennen kann. Brandt sollte noch wenigstens 1 Jahr bei Leverkusen bleiben, aber Hazard könnte der nächste Schürrle werden ...
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