Spanischer Fußball Neymar wechselt zum FC Barcelona

Er hat sich entschieden: Dass Neymar den FC Santos verlassen wird, darauf einigten sich Club und Spieler bereits. Nun steht auch fest, wo der Brasilianer in der kommenden Saison spielen wird. Beim FC Barcelona soll er einen Fünfjahresvertrag erhalten.

Superstar Neymar: Ab der kommenden Saison beim FC Barcelona
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Superstar Neymar: Ab der kommenden Saison beim FC Barcelona


Hamburg - In den Halbfinalspielen der Champions League gelang dem FC Barcelona gegen die Bayern nicht ein Tor. Grund genug für den Club, die Offensive aufzurüsten. In der kommende Saison stellt der spanische Meister seinem Weltfußballer Lionel Messi Brasiliens Superstar Neymar an die Seite. Das bestätigten sowohl Spieler als auch Verein über Twitter. Damit haben sich die Wechselgerüchte aus dem Februar bewahrheitet.

Laut Neymar soll es schon kommende Woche zur Vertragsunterzeichnung kommen. "Am Montag werde ich einen Vertrag beim FC Barcelona unterschreiben. Ich danke Santos für neun unbeschreibliche Jahre", schrieb der Brasilianer. Barcelona bestätigte zudem, dass dieser Vertrag für die kommenden fünf Spielzeiten gelte.

Der Abschied aus Brasilien mache ihn traurig, aber wegen der neuen Herausforderung würde er froh in sein letztes Spiel für Santos am Sonntag gegen Flamengo gehen. "Ich bin traurig und glücklich zugleich. Jetzt will ich die Chance nutzen und noch einmal auf dem Platz stehen und die Fans meinen Namen rufen hören", so der Angreifer. Am 3. oder 4. Juni soll Neymar dann nach Spanien fliegen, wie das Nachrichtenportal GloboEsporte berichtete.

Brasiliens Medien spekulieren, dass Barça für den Austritt aus dem bis zur WM 2014 befristeten Vertrag wohl rund 28 Millionen Euro überweisen muss. Ursprünglich war die Ablösesumme auf 65 Millionen Euro festgeschrieben. In Barcelona betrage sein Jahresgehalt um die sieben Millionen Euro. Ein bevorstehender Wechsel des Dribbelkünstlers hatte sich bereits am Freitag abgezeichnet, nachdem Santons bestätigte, dass zwei Offerten für Neymar vorlägen. Auch Barcelonas Erzrivale Real Madrid war an dem Brasilianer interessiert.

Neymar hatte 2009 bei Santos sein Profidebüt gegeben und anschließend mit dem Ex-Club von Idol Pelé sechs Titel gewonnen, darunter den Libertadores Cup 2011 - das südamerikanische Gegenstück zur Champions League.

asi/dpa/sid



insgesamt 8 Beiträge
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erich21 26.05.2013
1. Wer bezahlt
Den Spass? Angeblich reichen doch die Steuerrueckstaende der spanischen Spitzenclubs aus, um die Liga in die Pleite zu reiten. Oder machen Schaeuble und Merkel das mit einer Buergschaft klar? Ich bin hierzulande schon gegen das Geldverbrennen fuer Brot und Spiele, vielmehr sollte doch eine ruinierte Gesellschaft wie die Spanische in wichtigeres investieren als in Kickerbeine.
donvito85 26.05.2013
2. wer das bezahlt?
Neymar wird auf lange Sicht eine gewinnbringende Investition sein.... allein durch Sponsoren, Trikotsverkäufen weltweit, usw... etc wird der FC Barcelona auch noch die letzte Million, die er gekostet hat in die Kassen spülen..... im groben und ganzen wird Barca kaum was draufzahlen.... selbst die 90 Millionen die Madrid fuer Ronaldo gezahlt hat, sind zum grössten Teil schon wieder eingespuelt worden.
erich21 26.05.2013
3. so einfach?
Na, dann wuerde ich doch den Madrilenen dazu raten, Schweinsteiger, Lahm und Neuner zu kaufen, kosten sie was sie wollen. Denn nach ihrer Rechnung muessten die damit ja dann nicht nur ueber Merchandising ihre Steuetschulde bezahlen koennen, sonder auch noch den Staatshaushalt sanieren. Ich werde gleich mal unsere Kommiunalpolitiker fragen, ob der hiesoge Verein nicht auch zur finanziellen Absicherung der Zukunft per Wondgescaeft beitragen koennte. Nur dass der Verein nicht son promonenten Namen hat, na dass loennte man ja durch promonente Einkaeife wettmachen? Die vermarkten sich schliesslch von selbst. Und die Polizeieinsaetze zugunsten der Fussballfreunde zahlen in den naechsten Jahren die reichen VEREINE ebenso wie demolierten Zuege. Spass zuende. Amuesiert euch untereinnder!
besonders_wachsam 26.05.2013
4. Zunächst mal-SUPERSSTAR ist etwas anderes
Neymar ist mit Verlaub noch Lichtjahre weit entfernt um als "Superstar" tituliert zu werden. Diese Bezeichnung kann höchstens aus der bekannten brasilianischen Überheblichkeit stammen, die Wahrheit sieht jedoch anders aus. Sicher ist, dieser Junge hat Talent, viel sogar und auch Fähigkeiten. Aber der Knabe muss noch viel lernen, zunächst mal, wie man 90 Minuten Fussball spielt ohne ständig auf dem Boden herumzukriechen- da machen sich mittlerweile die Brasilianer selbst lustig drüber. In einem Regionalclub gespielt zu haben ist sicherlich eine tolle Sache aber Clubs wie der FC Barcelona sind das Mass um EVENTUELL in die Riege der Superstars aufzusteigen. Der Wechsel ist erst der BEGINN eines VERSUCHES auf dem Weg dahin. Bis dahin bleibt der Knabe-ein begabter Spieler. Mehr nicht.
wind_stopper 26.05.2013
5. Ueberbewertet
Neymar ist vor allem völlig überbewertet. Talent hat er schon, aber noch gar nichts gewonnen und nicht viel geleistet. Fußball Superstar wird man in Europas Top-Ligen und mit der Nationalmannschaft hat er auch noch nichts geholt. Warum wird er dann mit 50Mio gehandelt? Lächerlich. Meine Prognose: wird in Barcelona ganz schnell in Vergessenheit geraten und nach 2 Spielzeiten ausgeliehen ... Die Bayern wissen schon, dass der das Geld nicht wert ist.
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