Nach rassistischen Vorfällen im Stadion Polizei nimmt sechs bulgarische Fans in Haft

Die bulgarische Polizei hat auf die rassistischen Beschimpfungen beim EM-Qualifikationsspiel gegen England reagiert. Bei einer Razzia wurden erste Fans festgenommen, es sollen weitere Verhaftungen folgen.

Bulgarische Fans beim Spiel gegen England
GEORGI LICOVSKI/EPA-EFE/REX

Bulgarische Fans beim Spiel gegen England


In Bulgarien sind nach den Rassismus-Vorfällen beim EM-Qualifikationsspiel gegen England sechs bulgarische Fußballfans festgenommen worden. Die Männer werden verdächtigt, an den Entgleisungen im Stadion beteiligt gewesen zu sein. Das teilte die bulgarische Polizei zum Auftakt einer Aktion zur Feststellung der Verantwortlichen für die Rassismus-Vorfälle vom Montagabend im Wassil-Lewski-Stadion in Sofia mit. Die Aktion sollte am Mittwoch weitergehen, es wird mit weiteren Verhaftungen gerechnet.

Bei der Partie in Sofia waren die englischen Nationalspieler Raheem Sterling und Tyrone Mings mit Affenlauten von der Tribüne attackiert worden. Zudem zeigten einige Zuschauer den Hitlergruß.

Wegen der Ereignisse trat der Präsident des bulgarischen Fußballverbands, Borislaw Michajlow, am Dienstag zurück. In der Verbandszentrale in Bojana bei Sofia begann kurz darauf eine polizeiliche Überprüfung wegen Korruptionsverdachts.

aha/dpa



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