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Fotostrecke: Maskenmänner und Fotografen

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images

Torjubel im Fußball Salto impertinentale

Was schert mich die Regel? Maskentänze, Grüße an die Mami oder Kloses Salto: Die Torjubel im Fußball sind mal originell, mal kindisch. Dafür nehmen Spieler auch Gelbe Karten in Kauf.

Mal mit artistischem Flick-Flack, mal mit Superheldenmaske: Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund ist ein Beispiel für den besonderen Torjubel. Auch am vergangenen Samstag hatte sich der Gabuner wieder etwas einfallen lassen.

Nach seinem Treffer zur Dortmunder Führung im Derby gegen Schalke 04 holte Aubameyang hinter dem Tor ein schwarzes Säckchen hervor. Daraus zog er zwei Masken, eine für sich, eine für Mannschaftskollege Marco Reus. So bejubelten die beiden als Superhelden Batman und Robin verkleidet das Dortmunder 1:0. Aubameyang bekam von Schiedsrichter Felix Zwayer regelkonform die Gelbe Karte.

Laut Regelwerk ist ein Spieler zu verwarnen, wenn er "Kopf oder Gesicht mit einer Maske oder Ähnlichem bedeckt". Kollege Reus bekam kein Gelb, denn die Schiedsrichter sollen in solchen Fällen die Verhältnismäßigkeit wahren. Das bedeutet, dass nur der Initiator beziehungsweise der auffälligste Jubler zu verwarnen ist.

Doch Aubameyang und Reus sind natürlich nicht die ersten Fußballer, die einen Treffer auf skurrile Weise feiern. Ob Giovane Élber, Miroslav Klose oder Mario Balotelli: Sie alle haben mit außergewöhnlichem Torjubel auf sich aufmerksam gemacht. Hier sind die eindrücklichsten Beispiele der vergangenen Jahre.

jop
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