Fußball-Bundesliga Kagawa feiert starke Rückkehr, FC Bayern bezwingt Stuttgart

Borussia Dortmund feiert Shinji Kagawa: Der Japaner war nach seiner Rückkehr zum BVB gegen Freiburg in Top-Form. Der FC Bayern besiegte Stuttgart souverän, Wolfsburg rettete ein Remis gegen Hoffenheim.

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Hamburg - Vier Bundesligaklubs konnten nach dem Unentschieden von Bayer Leverkusen gegen Werder Bremen vom Freitagabend theoretisch die Tabellenführung übernehmen. Gelungen ist es niemandem. Der FC Bayern gewann zwar seine Begegnung gegen den VfB Stuttgart 2:0 (1:0). Für Platz eins wäre jedoch ein Sieg mit vier Toren Differenz nötig gewesen. Stuttgart, das nunmehr zwölf Pflichtspiele in Folge gegen die Münchner verloren hat, ist 14., Bayern steht auf Platz zwei.

Mario Götze brachte die Münchner gegen den VfB in Führung, Xabi Alonso bereitete den Treffer mit einen Freistoß vor (27. Minute). In der Folge waren die Bayern überlegen, Xabi Alonso und Robert Lewandowski verpassten es innerhalb einer Minute mit Schüssen an Latte und Pfosten, den Vorsprung auszubauen (72.). Das gelang kurz vor Schluss dem eingewechselten Franck Ribéry (85.).

Für einen Schreckmoment beim Rekordmeister sorgte Holger Badstuber. Der Abwehrspieler, der am vergangenen Spieltag nach einer 629 Tage andauernden Verletzungspause sein Comeback gefeiert hatte, musste in der ersten Hälfte ausgewechselt werden. Noch während der Partie gab es jedoch Entwarnung: Badstuber hatte sich nicht schwerwiegend verletzt, sondern eine Oberschenkelverhärtung erlitten.

Borussia Dortmund - SC Freiburg 3:1 (2:0)

Rückkehrer Shinji Kagawa hat mit einem perfekten Einstand für Borussia Dortmund dafür gesorgt, dass sich das Fehlen des verletzten Superstars Marco Reus gegen Freiburg nicht negativ bemerkbar machte. Der Japaner, der in der vorvergangenen Woche aus Manchester zurück zum BVB gewechselt war, war beim 2:0-Erfolg gegen SC an beiden Treffern beteiligt: Das erste Tor durch Adrián Ramos leitete der 25-Jährige mit einem Pass ein (34.), kurz vor der Pause durfte Kagawa dann selbst jubeln (41.). Gegen harmlose Freiburger traf der eingewechselte Pierre-Emerick Aubameyang (78.), Oliver Sorg stellte den Endstand her (90.). In der Tabelle hat sich der BVB auf den dritten Platz verbessert, Freiburg ist 14.

TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 1:1 (0:0)

Der VfL Wolfsburg hat auch im dritten Anlauf den ersten Sieg in der laufenden Saison verpasst. Gegen Hoffenheim retteten die "Wölfe" zumindest ein Remis. Anthony Modeste traf nach der Halbzeitpause zur Führung für die Gastgeber (55.), die lange wie die Sieger aussahen. Kurz vor dem Abpfiff gelang Ivica Olic nach Vorarbeit von Aaron Hunt der Ausgleich (89.). In der Nachspielzeit sah Wolfsburgs Joshua Guilavogui noch eine strittige Rote Karte.

SC Paderborn - 1. FC Köln 0:0

Es war eine besondere Konstellation, die die Partie zwischen Paderborn und Köln bot: Der Sieger des Aufsteigerduells konnte theoretisch die Tabellenführung erobern. Dafür wäre ein deutlicher Sieg nötig gewesen, wovon beide Mannschaften allerdings weit entfernt waren. Gute Defensivreihen dominierten das Geschehen, Torchancen blieben weitgehend aus. Beide Teams brachten gemeinsam nur fünf Schüsse auf das gegnerische Tor zustande.

Hertha BSC - FSV Mainz 1:3 (0:2)

Sami Allagui hat mit dafür gesorgt, dass sein Ex-Klub Hertha BSC einen Fehlstart in die Saison hinlegt. Mit einem Treffer hatte der Tunesier, der am letzten Tag der abgelaufenen Transferperiode aus Berlin nach Mainz gewechselt war, Anteil an der zweiten Hertha-Niederlage hintereinander (70.). Zuvor hatte Shinji Okazaki den FSV nach Vorarbeit von Ja Cheol Koo in Führung geschossen (36.). Ronny erzielte per Strafstoß (Handspiel von Nico Bungert) zwar den Anschlusstreffer (86.). Als Hertha jedoch alles nach vorne warf, vollendete wiederum Okazaki einen Konter zum 3:1 (90.+1). Während Mainz vorerst auf Platz fünf steht, ist Hertha nach einem Punkt aus drei Partien 16.

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insgesamt 68 Beiträge
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allster 13.09.2014
1. Sorry
Aber ich sehe den FC Bayern punktgleich mit Leverkusen auf Platz 2.
Schlaflöwe 13.09.2014
2. Todkrank
Der VfB Stuttgart wurde nach der Deutschen Meisterschaft mit dem Trainer Armin Veh vom Sportdirektor Heldt unter der Fuchtel des Ausichtsratsvorsitzenden Hundt und für zwei Jahre noch dem von diesem ausgesuchten Vereinspräsidenten Mäuser systematisch herunter gewirtschaftet. Fredi Bobic muss es ausbaden, Und natürlich auch die Fans. Der VfB hat den Anschluss nicht nur verpasst, sonderen vollständig ruiniert. So wie auch der HSV von unfähigem Führungspersonal ruiniert wurde. Es wird sich zeigen, ob sich der HSV jetzt mit neuer Führung und ,ausgestattet mit den Möglichkeiten einer Kapitalgesellschaft, wieder aufrappelt. Fähiges Personal hat der VfB inzwischen, aber nach wie vor die finanziellen Möglichkeiten eines gutgestellten Zweiligavereins (womit natürlich nicht red bull Leipzig gemeint ist - Herr Mateschitz hat das Ziel ausgegeben, in den nächsten Jahren Bayern München anzugreifen und da haben sie jetzt jeden Grund für Beklemmungen). Fazit: So wird das mit dem VfB nix mehr.
MM1972 13.09.2014
3. Okazaki
Als VfB-Fan trauere ich Okazaki nach. In Mainz zeigt er seine Klasse. Und diesen Spieler hat unser Manager gehen lassen. Danke Herr Bobic!
grätscher 13.09.2014
4. @schlaflöwe
Bobic muss gar nichts ausbaden! Das Managerle hatte genug Spielzeiten um einen guten Kader zu formen, jedoch geht es seit 4 Jahren unter Bobic im Sturzflug bergab. Dem seine Teansfers sind unter aller Sau, Jahr für Jahr. Letztes Jahr hätte er im Saisonendspurt am liebsten seinen Kumpel Balakov als Trainer installiert und wie man auf ein 15 Mio Angebot für den Rüdiger nicht eing
siebenh 13.09.2014
5. Stark
Kagawa sensationell. Der ist echt super und sympathisch. Gut, dass er wieder in der Buli ist. Dortmund hat, wenn mal alle fit sind, eine unglaubliche Mannschaft mittlerweile. Was da an Qualität rumspringt. Wer aber auch Wahnsinn ist, da weine ich Kroos nicht nach, ist Alonso. 150 Ballkontakte. Die zweitmeisten in der Bundesliga aller Zeiten. Platz 1 übrigens Thiago...Barca, wir kommen....
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