Leipziger Sieg gegen Dortmund Nkunku ist zu gut für diesen BVB

Erst Ajax, jetzt RB: Innerhalb von wenigen Tagen muss Borussia Dortmund die zweite bittere Niederlage hinnehmen. Gegen Leipzig bekam der BVB vor allem Christopher Nkunku nicht in den Griff und verlor 1:2.
Christopher Nkunku (v.) traf gegen den BVB einmal selbst und bereitete den zweiten Treffer vor

Christopher Nkunku (v.) traf gegen den BVB einmal selbst und bereitete den zweiten Treffer vor

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RONNY HARTMANN / AFP

Drei Tage nach dem enttäuschenden 1:3 gegen Ajax Amsterdam  in der Champions League hat Borussia Dortmund den nächsten Rückschlag in der Bundesliga hinnehmen müssen. Im Samstagabendspiel bei RB Leipzig unterlag der BVB 1:2 (0:1) durch Treffer von Christopher Nkunku (29. Minute) und Yussuf Poulsen (68.). Marco Reus hatte zwischendurch für die klar unterlegenen Dortmunder ausgeglichen (52.).

Leipzig, das nach einem 2:2 gegen Paris Saint-Germain unter der Woche das Achtelfinale in der Champions League nicht mehr erreichen kann, schiebt sich durch den Sieg vorerst auf den Bundesliga-Tabellenplatz fünf. Dortmund hat als Zweiter nun schon vier Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter FC Bayern.

Leipzig begann stark. Nkunku scheiterte zweimal am guten BVB-Torwart Gregor Kobel (12., 17.). Dann spielte RB-Innenverteidiger Josko Gvardiol einen herausragenden Pass zwischen die Dortmunder Abwehrleute, Nkunku umdribbelte Kobel und erzielte sein elftes Tor im 17. Pflichtspiel in dieser Saison. Weil noch sechs Vorlagen in Bundesliga, Champions League und Pokal dazukommen, kann man getrost behaupten, dass der 23-Jährige gerade der Spieler der Stunde ist bei RB.

Dortmund, das wieder ohne Topstürmer Erling Haaland auskommen musste und zahlreiche weitere Verletzte zu beklagen hatte, stellte zur zweiten Hälfte von Dreier- auf Viererkette um. Aber zunächst kam wieder Leipzig durch Poulsen zu einer Chance (50.).

Marco Reus trifft zum 1:1 für Dortmund gegen Leipzig

Marco Reus trifft zum 1:1 für Dortmund gegen Leipzig

Foto: ANNEGRET HILSE / REUTERS

Doch mit der allerersten echten Gelegenheit glich Dortmund aus: Wie zuvor Gvardiol bei RB schob nun Thomas Meunier für den BVB einen Pass durch die Leipziger Abwehrreihe, Reus nahm ihn auf und glich aus (52.). Ein Tor, das sich nicht angekündigt hatte.

Leipzig konterte. Wieder scheiterte Nkunku an Kobel (60.) und nur vier Minuten später nach starkem Dribbling am Pfosten (64.).

Eine Hereingabe des Angreifers, der bei Paris Saint-Germain ausgebildet wurde, verwertete dann RB-Kapitän Poulsen zum Siegtreffer (68.).

mey